Das Phantasialand in Brühl verteidigt seine geplante Erweiterung nach einer positiven Entscheidung des Stadtrats-Ausschusses, sieht jedoch Widerstand durch ein mögliches Bürgerbegehren. Das Unternehmen betont, dass Bedenken der Anwohner ernst genommen werden und der Prozess transparent gestaltet …
Phantasialand plant Erweiterung – Widerstand in Brühl formiert sich

Phantasialand setzt sich für geplante Erweiterung ein – Widerstand regt sich
Das Phantasialand in Brühl hat sich in einer Mitteilung zur geplanten Erweiterung des Freizeitparks geäußert. Anlass ist eine Entscheidung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung der Stadt Brühl, die aus Sicht des Unternehmens positiv ausfiel. Ralf-Richard Kenter, ein Vertreter der Geschäftsführung, betonte, dass nun ein konstruktives Verfahren beginne, das auf Fakten basiere, um das Projekt voranzutreiben. Er wies darauf hin, dass das Bebauungsplanverfahren gesetzlich ergebnisoffen sei und bat um Begleitung des Verfahrens mit dieser Offenheit.
Kritik an Bürgerbegehren zur Verhinderung der Erweiterung
Das Unternehmen ist sich der Bedenken innerhalb der Brühler Bevölkerung bewusst. In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass die Sorgen der Anwohner, insbesondere in Bezug auf Verkehr, Lärm und Starkregen, ernst genommen werden. Der Park plant, diese Themen von neutralen Sachverständigen prüfen zu lassen, wobei die Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. Dies soll sicherstellen, dass der Prozess fair und transparent verläuft.
Unternehmen äußert sich kritisch zu Widerstand
Das Phantasialand hat sich kritisch zu den Bestrebungen einiger Bürger geäußert, das Bauleitverfahren durch ein Bürgerbegehren zu stoppen. Nach Angaben des Unternehmens wartet es seit über zwei Jahrzehnten darauf, die Erweiterung umzusetzen. Kenter äußerte Unverständnis für den Versuch, das Bebauungsplanverfahren zu stoppen, da dies der Stadtgesellschaft die Möglichkeit nehme, sich neutral und faktenbasiert eine eigene Meinung zu bilden und Bedenken sowie Chancen abzuwägen.
Wirtschaftliche Relevanz der Erweiterung für die Region
Die geplante Erweiterung umfasst eine Fläche von etwa 14,5 Hektar. Das Phantasialand erwartet, dass sich der Park dadurch besser als Ziel für Kurzurlaube positionieren kann, um im Wettbewerb mit anderen Freizeitparks bestehen zu können. Zudem sollen etwa 830 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die zu den bereits bestehenden 1.800 hinzukommen.
Kenter hob die wirtschaftliche Bedeutung des Familienunternehmens für die Region hervor. Er betonte, dass das Phantasialand ein Ausbildungsbetrieb mit über 30 Auszubildenden und dualen Studierenden sei. Der Park spiele eine wesentliche Rolle in der Wirtschaft, sei ein bedeutender Steuerzahler und eine führende Tourismusdestination in Nordrhein-Westfalen. Zudem sei das Unternehmen ein verlässlicher Auftraggeber für zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe in und um Brühl.
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Quellen: t-online, WDR
Bildquelle: KI generiert








