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Präsident bei Anschlag getötet

Bislang unbekannte Attentäter ermordeten den Präsidenten. Die Regierung spricht von einem „barbarischen Akt“.

Foto: Unsplash

Bislang unbekannte Attentäter ermordeten den Präsidenten. Die Regierung spricht von einem „barbarischen Akt“.

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Der Premierminister geht von einer „bewaffneten Kommandogruppe mit ausländischer Beteiligung“ aus. Der Präsident von Haiti , Jovenel Moïse, wurde in seinem Privathaus von einer Gruppe bewaffneter Männer ermordet, die auch seine Frau schwer verletzten, wie das Büro des Interims-Premierministers mitteilte.

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Ex-Premierminister Claude Joseph verurteilte den Angriff als «hasserfüllt, unmenschlich und barbarisch» und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Die Sicherheitskräfte hätten die Lage unter Kontrolle. «Es werden alle Maßnahmen ergriffen, um den Fortbestand des Staates zu gewährleisten und die Nation zu schützen», hieß es in der Mitteilung weiter. «Die Demokratie und die Republik werden obsiegen.» Joseph war bis Dienstag Regierungschef, bevor er von Ariel Henry abgelöst wurde.

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„Gegen ein Uhr morgens, in der Nacht von Dienstag, 6. auf Mittwoch, 7. Juli 2021, griff eine Gruppe Unbekannter, darunter auch einige Spanisch sprechende Personen, die Privatresidenz des Präsidenten an und verletzte das Staatsoberhaupt tödlich“, sagte Joseph heißt es in einer in den Medien zitierten Erklärung.

Joseph verurteilte „diesen abscheulichen, unmenschlichen und barbarischen Akt“ und versuchte, die Haitianer zu beruhigen, indem er sagte, die Sicherheitslage im Land sei ruhig geblieben.

Das Attentat dürfte den verarmten Karibikstaat nach mehreren Jahren politischer Unruhen und Gewalt in weitere Aufruhr stürzen. Moïses Amtszeit war geprägt von zunehmender politischer Instabilität, Korruptionsvorwürfen und einem langjährigen Streit um das Ende von Moïses Amtszeit.

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Haiti steckt in einer tiefen politischen Krise. Da eine für Oktober 2019 vorgesehene Parlamentswahl unter anderem wegen heftiger Proteste gegen Moïse ausgefallen war, hat Haiti seit Beginn der neuen Legislaturperiode im Januar 2020 kein Parlament mehr. Moïse regierte seither per Dekret.

Haiti gilt als ärmstes Land der westlichen Hemisphäre. Proteste gegen Moïse haben es in den vergangenen Jahren immer wieder lahmgelegt. Ihm wurden Korruption und Verbindungen zu gewalttätigen Banden vorgeworfen. Kämpfe solcher Banden um die Kontrolle über Teile der Hauptstadt Port-au-Prince trieben nach UN-Zahlen seit Anfang Juni fast 15.000 Menschen in die Flucht. Rund 4,4 Millionen der gut 11 Millionen Haitianer brauchen demnach humanitäre Hilfe. Zudem nahmen die Corona-Neuinfektionen und Todesfälle zuletzt deutlich zu.

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Quelle: The Guardian

nf24