Lockdown, Homeoffice, Online-Unterricht. Letztes Jahr nutzten die Deutschen besonders viel Strom. Dafür legten sie zusammen rund 37,8 Milliarden Euro auf den Tisch.
Preisfallen- DAS sind die Lockangebote der Stromanbieter

Lockdown, Homeoffice, Online-Unterricht. Letztes Jahr nutzten die Deutschen besonders viel Strom. Dafür legten sie zusammen rund 37,8 Milliarden Euro auf den Tisch.
Damit erreichte der Strompreis einen neuen Rekordwert und steigerte sich im Vergleich zu 2019 um 900 Millionen Euro. Die Strompreise in Deutschland gehören jedoch auch zu den höchsten in Europa. Mittlerweile warnen Experten sogar davor, dass die Preise in den kommenden Jahren bis zu 30 Prozent steigen könnten.
Durch einen Wechsel des Stromanbieters können vor allem Privathaushalte mehrere Hundert Euro einsparen. Leider sind viele Menschen viel zu bequem dafür und bleiben ihrem Stromanbieter über Jahre hinweg treu. In diese Lücken stoßen jetzt die „Tarifvergleiche“.
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Im Frühjahr 1998 trat das „Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts“ in Kraft. Seitdem können Verbraucher also ihren Anbieter problemlos wechseln.
Lockangebote und Preisfallen
Wie bei allen neuen Verträgen, sollte man jeden Abschluss überdenken. Wollen Sie sich wirklich auf eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren und eine dreimonatige Kündigungsfrist einlassen? Wichtig hierbei: Gute Stromverträge haben eher kürzere Laufzeiten und Kündigungsfristen! Je kürzer, desto flexibler ist der Kunde.
Seit der Gesetzesänderung des § 309 Nr. 13 BGB am 1.10.2016, dürfen online abgeschlossene Verträge auch online wieder gekündigt werden. Wenn Sie ihren Vertrag online kündigen wollen sollten Sie folgende Punkte beachten:
>>Achten Sie auf genügend Vorlaufzeit.
>>Bitten Sie unbedingt um eine Rückmeldung.
>>Bewahren Sie ihre E-Mail-Kündigung gut auf.
>>Handelt es sich um eine Sonderkündigung oder eine eilige Kündigung, sollten Sie diese per Einschreiben verschicken.
Pakettarife, Bonuszahlungen & Kautionen
Wie bei Mobilfunk-Verträgen gibt es auch beim Strom sogenannte „Pakettarife“. Dabei handelt es sich nicht um Freiminuten oder mehr Surfvolumen, sondern oftmals um Waschmaschinen, Fernseher und andere technische Geräte. Schließen Sie solche Verträge generell nur ab, wenn Sie einen Nutzen daraus ziehen können und die Qualität des Produktes überprüft haben.
Häufig hört man auch von Fallen, bei denen der Kunde per Vorkasse zahlen oder sogar eine Kaution hinterlegen soll. Auch diese Zahlungen stellen ein Risiko dar. Im schlimmsten Fall geht der Stromanbieter bankrott und Sie haben eine Menge Geld verloren.
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Sind Bonuszahlungen eine Falle?
Oftmals stehen auch die sogenannten Bonuszahlungen in der Kritik. Diese richtet jedoch nicht an die Vergünstigung selbst, sondern bezieht sich eher darauf, dass sich nach der Auszahlung oftmals der Preis erhöht. Häufig ist der Stromtarif sogar ohne Bonuszahlungen nicht wesentlich günstiger. Denken Sie darüber nach: Nutze Sie das Bonussystem aus und wechseln regelmäßig den Anbieter? Oder vergleiche Sie die Stromtarife direkt ohne Berücksichtigung einmaliger Boni?
Achten Sie auch darauf, ob sich der Bonus nur an Neukunden richtet oder ob die Auszahlung noch an andere Bedingungen gebunden ist. Tipp- Oftmals ist eine Anforderung, dass nicht vor Ablauf des ersten Vertragsjahres gekündigt werden darf.
Ökostromanbieter- Ist der Strom wirklich „öko“?
Leider ist der Begriff „Ökostrom“ nicht wirklich geschützt. Demzufolge gibt es eine Menge an Stromsiegeln- und Labeln, die Strom aus erneuerbaren Energien kennzeichnen sollen. Doch woher wissen Sie als Verbraucher, ob es sich wirklich um Ökostrom handelt? Kontrollieren Sie die Websites und belesen Sie sich! Produziert der Versorger selbst Ökostrom oder betreibt er nebenbei noch Kohlekraftwerke?
Fazit- Wer sich vorher gut informiert, kann bei der Wahl eines neuen Stromanbieters nur schwerlich in Fallen tappen.
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Quellen: t-online, cheapenergy24








