Prinz Frédéric von Anhalt (77) wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Freunde in Sorge!
Prinz Frédéric: Schwerer Unfall

Prinz Frédéric von Anhalt (77) wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Freunde in Sorge!
Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel „Kampf der Realitystars“ stehen kurz vor dem Start, die Kandidaten befinden sich bereits in Thailand in Quarantäne. Dort stürzte Prinz Frédéric von Anhalt und zog sich Verletzungen zu, wie er t-online berichtet.
Doch kurz vor dem Beginn der Aufnahmen wurde der 77-Jährige nun ins Krankenhaus eingeliefert. „Ich bin auf der Treppe des Hotels ausgerutscht“, berichtet der Witwer von Hollywoodstar Zsa Zsa Gabor „t-online“. Er habe sich mit dem Arm abstützen wollen und sich diesen dann ausgekugelt. „Das waren Schmerzen, die kann man sich nicht vorstellen“, so von Anhalt.
Ein Rettungswagen transportierte den Prinzen ins internationale Krankenhaus von Bangkok, wo der Arm wieder eingekugelt wurde. Gegen die Schmerzen erhielt Morphin. „So war es wenigstens erträglich“, berichtet der 77-Jährige. Im Krankenhaus habe man ihn bestens versorgt, berichtet er „T-Online“, denn „man kennt mich in Thailand. Ich war oft mit Zsa Zsa hier und in der Presse. Die wussten sofort, wer ich bin“, so von Anhalt.
Weitere Verletzung am Kopf
„Der Scan hat eine Gehirnerschütterung nicht ausgeschlossen. Die Schnittwunde am Daumen ist weiter entzündet und wird auch behandelt. Auch die Schulter wird weiter behandelt.“
Was kam es zu dem Unfall? „Es gab ein Show-Spiel, bei dem wir unsere Köpfe gegen Bretter schlagen sollten. Ich bin davon ausgegangen, dass die Bretter dann auch nachgeben. Das war aber nicht der Fall. Nachdem ich mir den Kopf an diesem doofen Brett angeschlagen hatte, wurde mir kurz schwarz vor Augen.“
Er wirft den Produktions-Mitarbeitern der Firma „Banijay“ vor Ort schwere Vorwürfe: „Ich habe denen gesagt, mir ginge es schlecht, ich bräuchte eine Pause und etwas Wasser. Aber ich bekam nur zur Antwort: ,Bitte alles schriftlich!‘“
Er sei dann schließlich eigenständig ins Krankenhaus gefahren – und will sich jetzt wehren. „Ich möchte Anzeige erstatten, wegen fahrlässiger Körperverletzung. Man muss hier auch mein Alter berücksichtigen. Dazu stand kein Sanitäter an meiner Seite zur Hilfeleistung. Ein Transportfahrzeug stand auch nicht in der Nähe. Ebenso keine Bahre um einen Verletzten wegzutragen. Ich saß alleine und verletzt für 20 Minuten auf dem Boden und hielt meinen Kopf in der Hand. Dann erst kam eine Angestellte der Produktion und reichte mir etwas Eis.“
Das Krankenhaus erstelle ein Gutachten. „Der Unternehmer muss seine Angestellten schützen und dabei nicht an seinen Vorteil denken.“ Er will deswegen nicht mehr zum Dreh zurückkehren. „Die Zustände dort sind sittenwidrig“
Ob seine Aussagen zutreffen, bleibt ungeklärt, er wäre eh ausgeschieden.
Ein Sprecher der Firma erklärt auf BILD-Anfrage: Die Vorwürfe von Prinz Frédéric weisen wir entschieden zurück. Die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmenden sowie aller Mitarbeitenden hat zu jeder Zeit höchste Priorität.“
„Bei der Produktion von ,Kampf der Realitystars‘ stehen den Kandidatinnen und Kandidaten rund um die Uhr Psychologen, Kandidatenbetreuende und Aufnahmeleitung zur Verfügung. An allen Produktionstagen ist außerdem ein Notarztwagen stand-by. Über unseren Produktionsdienstleister ist rund um die Uhr ein direkter Kontakt zum Bangkok-Hospital in Phuket gewährleistet.“








