Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Promi-Impfgegner will sich nach Corona-Infektion selbst „heilen“ – und stirbt

Er glaubte nicht an Corona und hielt sich für unbesiegbar – jetzt ist er tot.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Er glaubte nicht an Corona und hielt sich für unbesiegbar – jetzt ist er tot.

<div class=“manual-ad“></div>

Er war einer der bekanntesten Impfgegner des Landes. Nun starb er an den Folgen einer Corona-Erkrankung.

Hätte er sich in einem Krankenhaus von geschulten Personal behandeln lassen oder wäre er geimpft gewesen, hätte er den Virus wahrscheinlich besiegen können.

Aber er schlug alle Warnungen in den Wind und setzte auf ein angebliches „Wundermittel“.

El Gordo die größte Weihnachtslotterie der Welt lockt mit Milliarden-Gewinnen – >>>Jetzt Mitspielen und Rabatt sichern<<<

„Wundermittel“

Dabei handelt es sich nicht um das Entwurmungsmittel für Pferde, das sich skurriler Weise in manchen Alu-Hut-Kreisen großer Beliebtheit erfreut.

Stattdessen setze er auf „Miracle Mineral Solution“. Ein angebliches Heilmittel für viele Krankheiten. Das behauptete jedenfalls der ehemalige Scientology-Anhänger Jim Humble.

Black Friday 2021 – Die ersten Deals sind LIVE

Dabei handelt es sich bei dem überteuerten Wundermittel um simples Bleich- und Desinfektionsmittel Chlordioxid, kurz CDL genannt. Dieses hilft garantiert nicht bei der Behandlung von Menschen, bestenfalls zur äußerlichen Desinfektion von Gegenständen.

CDL liegt bei Verschwörungstheoretikern gerade mega im Trend. Auch selbst ernannte Heiler preisen es gewissenlos an.

<a href=“//clk.tradedoubler.com/click?p=272689&a=3132394&g=24440756″ target=“_blank“>

</a>

Prominenter Impfgegner setzt auf Bleichmittel

Johann Biacsics war einer der führenden Köpfe der Impfgegner-Szene in Österreich. Die Betonung liegt auf war. Denn am 11. November wurde der Mann mit einer akuten Corona-Infektion in ein Wiener Krankenhaus eingeliefert.

Zuvor hatte er wegen Fieberbeschwerden bereits Chlordioxid eingenommen, berichtete die „Zeit“. Impfen lassen wollte sich Biacsics kategorisch nicht, eine ärztliche Behandlung lehnte er ebenfalls ab. Denn Biacsics war fest davon überzeugt, die Infektion mit dem Einsatz von Chlordioxid zu überstehen. Ein tödlicher Irrglaube, wie sich schnell herausstellte.

Die Oberärztin des Wiener Krankenhauses bezeichnete seinen Zustand dagegen als „lebensbedrohlich“. Doch statt sich im Hospital behandeln zu lassen, entließ sich Biacsics einfach selbst. Er wollte sich lieber selbst therapieren und glaubte schlauer als die Ärzte, mit ihrer langjährigen medizinischen Ausbildung, zu sein.

<div class=“manual-ad“></div>

Fatale Selbstbehandlung

Kaum zu Hause angekommen, legte sich Biacsics selbstherrlich eine Infusion mit Chlordioxid und Natriumchlorid. Zwei Tage später war er tot.

Viele spekulieren, dass er absichtlich vergiftet wurde

Biacsics schrieb Bücher und Blogbeiträge zum Thema Selbstheilung bei schweren Krankheiten, sogar Krebs. Er hatte sogar einen eigenen YouTube-Kanal.

Noch zwei Wochen vor seinem Tod demonstrierte Biacsics in Wien gegen die Corona-Maßnahmen. In einer ORF-Reportage vom September ist er vor dem Parlament zu sehen. „Es liegen hauptsächlich Geimpfte in den Intensivstationen. 67 Prozent sind geimpft„, behauptete er damals vor laufender Kamera. Als der Reporter ihn zu Recht korrigierte, entgegnete er dumm dreist, er verfüge über „Insider-Informationen“.

Auf Biacsics‘ Facebook-Seite spekulieren User wild, schwurbeln er sei absichtlich vergiftet worden. Seine Familie macht unterdessen das Krankenhaus verantwortlich und behauptet einfach, er wäre nicht an Corona gestorben – Alternative Fakten. Dass Biacsics‘ Tod die Folge einer Behandlung mit Chlordioxid sein könnte, darauf kommen sie nicht oder wollen es nicht wahrhaben.

Quelle: Focus

<a href=“//clk.tradedoubler.com/click?p=272689&a=3132394&g=24440756″ target=“_blank“>

</a>

nf24