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FC Augsburg verspielt Führung gegen SC Freiburg

Blitz-Doppelschlag reicht nicht – Augsburg muss sich mit 2:2 begnügen. Freiburg gleicht aus und sichert Punkt.

Igor Matanović steht für die Freiburger goldrichtig.
Foto: Harry Langer/dpa

Dieses Mal reichte dem FC Augsburg nicht einmal eine Zwei-Tore-Führung gegen den SC Freiburg aus, um den ersten Sieg im neuen Fußball-Jahr zu erzielen. Trotz eines Blitz-Doppelschlags zu Beginn einer spektakulären zweiten Hälfte musste sich die Mannschaft von Trainer Manuel Baum mit einem am Ende sogar leicht schmeichelhaften 2:2 (0:0) zufriedengeben. Drei Tage zuvor hatten die Augsburger in der Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin (1:1) in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich hinnehmen müssen.

Nach einer schwierigen ersten Halbzeit ging es vor 29.160 Zuschauern im zweiten Abschnitt richtig rund. Alexis Claude-Maurice (47.) und Elvis Rexhbecaj (49.) verschafften den Augsburgern eine vermeintlich komfortable Führung.

Dann erzielte der SC Freiburg jedoch einen Treffer. Der eingewechselte Yuito Suzuki (60.) schoss nach einem Standard einen Volleyschuss unter die Latte. Der ehemalige Freiburger Michael Gregoritsch klärte nach einer Ecke von dem gefährlichen Jan-Niklas Beste zunächst regelwidrig mit der Hand auf der Linie, aber im Nachschuss war Igor Matanovic (62.) erfolgreich.

Pyrotechnik vernebelt die Sicht

Am kommenden Samstag spielen die weiter abstiegsbedrohten Augsburger gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter FC Bayern. Die Freiburger treffen zunächst am Donnerstag in der Europa League auf Maccabi Tel Aviv, bevor am Sonntag der 1. FC Köln zu Gast ist.

Zu Beginn passierte auf dem Rasen nicht viel. Dies lag auch an den Chaoten aus dem Freiburger Block, die das Spiel im Augsburger Eisschrank mit Pyrotechnik störten. Der Rauch war so dicht, dass Schiedsrichter Martin Petersen das Spiel unterbrechen musste. Die Spieler hielten sich während der Pause mit Dehnübungen und Ballspiel warm.

Erstmal viel Langeweile 

Nach einer sechsminütigen Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt – jedoch warteten die Zuschauer vergeblich auf einen entscheidenden Moment auf dem Platz. Torchancen waren rar gesät. Die Augsburger zeigten mit Kopfbällen von Keven Schlotterbeck (20.) und vor allem Claude-Maurice (32.) zumindest eine gewisse Gefahr vor dem Torhüter Noah Atubolu an.

«Es geht um Laufwege, um Präzision, um Entscheidungsfindung, natürlich auch um Willen und Aktivität – das muss heute besser sein», ermahnte Freiburgs Trainer Julian Schuster nach dem 0:2 bei RB Leipzig am Mittwoch seine Mannschaft. Mehr als gute Absichten waren bei seinen Spielern aber in der ersten Hälfte nicht zu erkennen. Angreifer Matanovic kam im Sturmzentrum zunächst immer wieder einen Tick zu spät.

Action in der zweiten Hälfte

Die zweite Halbzeit entschädigte dann für den blassen ersten Durchgang. Eine Kopfballabwehr von Matthias Ginter landete direkt vor den Füßen von Claude-Maurice. Der Franzose zögerte nicht lange und schoss nach einer leichten Berührung von Lukas Kübler ein.

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Offensichtlich verletzte sich Kristijan Jakic auf der Treppe beim Verlassen des Spielertunnels vor dem Wiederanpfiff – der eingewechselte Rexhbecaj erhöhte kurz darauf per Kopf. Die Freiburger erholten sich jedoch schnell und glichen aus.

dpa