Angela Merkel hat seit Juli 2024 über 10.500 Euro an Reisekosten auf Staatskosten verursacht, darunter eine Reise nach Düsseldorf, die 1.224,92 Euro kostete. Diese Kosten sind Teil der gängigen Praxis, dass Reisekosten von Altkanzlern durch den Bund übernommen werden.
Reisekosten von Angela Merkel und Olaf Scholz auf Staatskosten

Die ehemaligen Bundeskanzler Angela Merkel und Olaf Scholz haben in den letzten Jahren erhebliche Reisekosten auf Staatskosten verursacht. Dies betrifft unter anderem Reisen nach Nordrhein-Westfalen, wie Köln und Düsseldorf.
Angela Merkel hat seit Juli 2024 insgesamt über 10.500 Euro für Reisen auf Staatskosten ausgegeben. Diese Reisen umfassten auch Besuche in internationalen Städten wie Paris und Tel Aviv, sowie eine Veranstaltung in Düsseldorf, die von der Handelsblatt Media Group organisiert wurde. Die Kosten für den Besuch in Düsseldorf beliefen sich auf 1.224,92 Euro, was vergleichbar ist mit den Ausgaben für ihre Reisen nach Paris oder Stuttgart. Die teuerste Reise war die nach Tel Aviv, die mit 3.075,64 Euro zu Buche schlug.
Reisekosten und deren Finanzierung
Die Übernahme von Reisekosten für Altkanzler durch den Bund ist eine gängige Praxis. Neben den Reisen von Merkel wurden auch Kosten für ihre Mitarbeiter aus Bundesmitteln getragen. Olaf Scholz hat seit seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt vier Reisen unternommen, die insgesamt etwas mehr als 6.000 Euro gekostet haben. Eine dieser Reisen führte ihn zum Literaturfestival Lit.Cologne, für das 576,75 Euro ausgegeben wurden.
Unterschiedliche Ausgaben für Dienstleistungen
In einem Bericht, der als Antwort auf eine Kleine Anfrage im Bundestag veröffentlicht wurde, wurden auch die Kosten für Dienstleistungen wie Friseur- und Visagistenleistungen aufgeführt. Angela Merkel hat seit Juli 2024 über 64.600 Euro für solche Dienstleistungen ausgegeben. Im Gegensatz dazu hat Olaf Scholz seit seinem Amtsende im Mai 2025 keine derartigen Ausgaben getätigt.
Die finanziellen Aufwendungen für die Reisen und Dienstleistungen der beiden ehemaligen Kanzler werfen Fragen zur Nutzung öffentlicher Mittel auf, insbesondere im Hinblick auf die Höhe der Ausgaben und deren Notwendigkeit.
Quellen: Ströer Digital Publishing, Nius, Bundestag
Bildquelle: ai-generated-gemini








