Die bundesweite Woche der Wiederbelebung vom 21. bis 27. September 2026 soll das Bewusstsein für Laienreanimation stärken und Menschen ermutigen, bei Herz-Kreislauf-Stillständen sofort zu handeln. In Deutschland erlitten 2025 rund 130.000 Menschen außerhalb von Krankenhäusern einen Herz-Kreislauf…
Renaissance der Wiederbelebung: 21. bis 27. September 2026 im Fokus

Was ist zu tun, wenn eine Person plötzlich zusammenbricht, nicht mehr ansprechbar ist und abnormal atmet? Die Antwort lautet: Prüfen, Rufen, Drücken. Diese drei grundlegenden Schritte können in kritischen Situationen entscheidend sein und Leben retten. Die bundesweite Woche der Wiederbelebung, die vom 21. bis 27. September 2026 stattfindet, lenkt auf diese Thematik die Aufmerksamkeit. Auch in Dresden wird an dieser Initiative teilgenommen. Unter dem Motto „Dresden rettet Leben“ arbeiten Partner aus den Bereichen Medizin, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen zusammen. Das Ziel besteht darin, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Laienreanimation zu schärfen und möglichst viele Menschen zu motivieren, im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands sofort aktiv zu werden.
Nach Schätzungen des Deutschen Reanimationsregisters erlitten im Jahr 2025 in Deutschland etwa 130.000 Personen außerhalb von Krankenhäusern einen Herz-Kreislauf-Stillstand, was mehr als 350 Fällen pro Tag entspricht. Bei rund 65.000 dieser Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. In etwa der Hälfte der Einsätze leisteten Ersthelfer bereits erste Hilfe, wobei 38,4 Prozent der Fälle telefonisch durch Leitstellenmitarbeiter angeleitet wurden. Da etwa 70 Prozent dieser Notfälle im häuslichen Umfeld auftreten, sind häufig Angehörige oder Bekannte betroffen. Laut dem Nationalen Aktionsbündnis Wiederbelebung könnten jährlich über 10.000 Leben gerettet werden, wenn Augenzeugen sofort eingreifen und mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.
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Quellen: dresden, WDR
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