Der Rheinpegel in Köln liegt derzeit bei 76 Zentimetern und soll bis Dienstag auf etwa 87 Zentimeter ansteigen, bleibt jedoch weiterhin auf niedrigem Niveau.
Rheinpegel in Köln zeigt leichte Erholung

Rheinpegel in Köln bleibt niedrig, leichte Erholung in Sicht
Der Wasserstand des Rheins in Köln bleibt weiterhin auf einem niedrigen Niveau, zeigt jedoch Anzeichen einer leichten Erholung. Am Montagmorgen, dem 14. September, wurde der Pegel um 7 Uhr mit 76 Zentimetern gemessen. Prognosen deuten darauf hin, dass der Wasserstand bis Dienstag auf etwa 87 Zentimeter ansteigen könnte.
Vorhersage für den Rheinpegel
Die Wettervorhersage für Montag zeigt einen langsamen Anstieg des Pegels. Um 9 Uhr wird ein Wert von 78 Zentimetern erwartet, gefolgt von 80 Zentimetern gegen 13 Uhr. Am Nachmittag und Abend könnte der Pegel weiter ansteigen, mit 81 Zentimetern um 17 und 19 Uhr, 82 Zentimetern um 21 Uhr und 83 Zentimetern gegen 23 Uhr.
Entwicklung am Dienstag
Die positive Entwicklung soll sich auch am Dienstag fortsetzen. In der Nacht und am frühen Morgen werden Werte zwischen 83 und 84 Zentimetern prognostiziert. Im Laufe des Tages könnte der Pegel auf 85 bis 87 Zentimeter steigen. Dennoch ist von einem signifikanten Anstieg nicht die Rede; vielmehr handelt es sich um eine moderate Erholung.
Historische Tiefstände im August
Trotz der leichten Erholung bleibt der Wasserstand bemerkenswert niedrig. Im August erreichte der Rhein in Köln einen historischen Tiefstand von rund 45 Zentimetern. Dieser Wert lag deutlich unter dem vorherigen Rekord von 69 Zentimetern aus dem Oktober 2018.
Folgen für die Schifffahrt
Die niedrigen Wasserstände haben auch Auswirkungen auf die Schifffahrt. Frachtschiffe konnten aufgrund des geringeren Tiefgangs weniger Ladung transportieren, was zu einem Rückgang der Schiffsbewegungen auf dem Rhein führte. Auch touristische Schiffsverbindungen waren betroffen, da die Köln-Düsseldorfer mehrere Fahrten zwischen Köln, Bonn, Koblenz und Rüdesheim absagen musste.
Fähre “Krokodil” vorübergehend eingestellt
Besonders deutlich wurden die Auswirkungen des Niedrigwassers bei der Fähre “Krokodil”, die den Betrieb zwischen Köln-Weiß und Zündorf am 12. August vorübergehend einstellen musste, als der Pegel auf nur 55 Zentimeter fiel.
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Quellen: t-online
Bildquelle: depositphotos
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