Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rheinpegel Köln erreicht kritischen Tiefstand

Der Rheinpegel in Köln sinkt seit Tagen rapide und könnte den Negativwert von 2018 unterbieten. Am Freitagvormittag wird ein Wasserstand von 66 Zentimetern erwartet.

Rheinpegel Köln: Wasserstand steuert auf Rekordtief zu
Echo Media Group / Tom Stübe

Rheinpegel in Köln sinkt weiter

Der Wasserstand des Rheins in Köln hat in den letzten Tagen einen signifikanten Rückgang verzeichnet. Aktuell steuert der Pegel auf ein Rekordtief zu, das den bisherigen Negativwert von 2018 möglicherweise unterbieten könnte. Am Freitagmorgen, dem 31. Juli, wird erwartet, dass der Pegel gegen 9 Uhr auf 69 Zentimeter sinkt und bis zum Abend auf 66 Zentimeter fällt.

Folgen für die Schifffahrt

Ein anhaltend niedriger Wasserstand hat bereits Auswirkungen auf die Schifffahrt. Die Veranstalter der Kölner Lichter mussten aufgrund des Niedrigwassers ihre Planungen anpassen. Das Höhenfeuerwerk, das normalerweise mit einem großen Schiffskonvoi durchgeführt wird, könnte betroffen sein.

Vergleich mit historischen Werten

Für den Samstag wird prognostiziert, dass der Wasserstand bei 66 Zentimetern bleibt. Dies würde bedeuten, dass der Pegel unter dem niedrigsten bisher gemessenen Wert von 69 Zentimetern liegt, der am 23. Oktober 2018 registriert wurde. Der sogenannte gleichwertige Wasserstand am Pegel Köln beträgt 139 Zentimeter, was als Bezugsgröße für die Schifffahrt dient. Der mittlere niedrigste Wasserstand liegt bei 114 Zentimetern, während der langfristige Mittelwert bei 297 Zentimetern angesiedelt ist.

Auswirkungen auf Frachtschiffe

Bei derartigen niedrigen Pegelständen können Frachtschiffe oft nicht mehr voll beladen werden. Es ist wichtig zu beachten, dass der angezeigte Pegelstand nicht direkt der tatsächlichen Wassertiefe des Rheins entspricht. Die Fahrrinne bleibt auch bei niedrigen Messwerten tiefer als der Wert an der Pegellatte. Die zuständigen Behörden aktualisieren die Wasserstandsangaben kontinuierlich.

Mehr zum Thema

„`


Quellen: t-online, Die Zeit

Bildquelle: Echo Media Group / Tom Stübe

Ronny Winkler