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Rottweiler brechen aus und töten Jogger

In der Umgebung von Rom griffen mehrere Rottweiler einen Jogger an, der trotz sofortiger Hilfeleistungen tragischerweise verstarb.

Rottweiler im Gras
Foto: Depositphotos / Autor albertoclemares

In der Nähe von Rom kam es zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein Jogger von Rottweilern angefallen und tödlich verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 8.30 Uhr in der Nähe des Manziana-Parks, wo der schwer verletzte Mann leblos aufgefunden wurde. Trotz des raschen Eingreifens der Rettungskräfte konnte nur noch sein Tod festgestellt werden, wie die Nachrichtenagentur „Ansa“ mitteilte.

Ersten Ermittlungen zufolge wurde der Mann von mehreren Rottweilern attackiert. Es wird vermutet, dass die Hunde aus einem benachbarten Haus entkommen waren.

Zur Sicherstellung der Hunde waren Spezialisten mit Betäubungsgewehren im Einsatz. Über das weitere Schicksal der Tiere liegen bisher keine Informationen vor.

Über die ausgehende Gefahr von Rottweilern

Rottweiler gehören zu den Hunderassen, die aufgrund ihrer körperlichen Stärke und ihres ausgeprägten Schutzinstinkts sowohl als Arbeitshunde als auch als Familienhunde geschätzt werden. Allerdings haben Vorfälle, bei denen Menschen von Rottweilern angegriffen wurden, immer wieder für Diskussionen über die Haltung und das Wesen dieser Rasse gesorgt. Experten betonen, dass die Erziehung und Sozialisation eines Rottweilers entscheidend für sein Verhalten sind. Ein gut sozialisierter und erzogener Rottweiler stellt in der Regel keine Gefahr für Menschen dar. Dennoch gibt es Berichte über Angriffe, die die potenzielle Gefahr unterstreichen, die von schlecht sozialisierten oder falsch gehaltenen Tieren ausgehen kann.

In der Vergangenheit haben Angriffe von Rottweilern auf Menschen in einigen Fällen zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod geführt. Solche Vorfälle lösen oft eine öffentliche Debatte über die Notwendigkeit strengerer Regulierungen für die Haltung bestimmter Hunderassen aus. Während Befürworter strengerer Maßnahmen argumentieren, dass dies notwendig sei, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, weisen Kritiker darauf hin, dass nicht die Rasse, sondern vielmehr das Umfeld, in dem der Hund aufwächst, und die Art der Erziehung entscheidend für sein Verhalten sind. Sie plädieren für eine verstärkte Aufklärung der Hundehalter über verantwortungsvolle Haltung und Ausbildung ihrer Tiere, um solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

rb