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Gregoritsch führt Augsburg zum Sieg gegen St. Pauli

Der Rückkehrer erzielt einen Doppelpack und vergrößert den Vorsprung im Abstiegskampf auf acht Punkte.

Michael Gregoritsch jubelt nach seinem Doppelpack.
Foto: Harry Langer/dpa

Michael Gregoritsch, der nach seiner Rückkehr dem FC Augsburg eine Woche nach dem Überraschungs-Coup in München einen weiteren wichtigen Sieg in der Fußball-Bundesliga bescherte, war mit seinem Doppelpack beim 2:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli der gefeierte Matchwinner.

Im 100. Bundesligaspiel von Trainer Manuel Baum konnten die Augsburger (22 Punkte) ihren Vorsprung im Abstiegskampf auf den Tabellenvorletzten auf beruhigende acht Zähler vergrößern.

Gregoritsch und Claude-Maurice machen den Unterschied

St. Pauli konnte auch in der zweiten Hälfte der Saison keinen Sieg verbuchen. Obwohl das Team von Trainer Alexander Blessin durch einen Foulelfmeter von Danel Sinani sogar in Führung ging (32. Minute), scheiterte es an seiner katastrophalen Chancenverwertung. Wie beim 2:1 gegen den FC Bayern drehten die Augsburger erneut einen Rückstand.

In einem hart umkämpften Spiel war es ein Duo des FCA, das den entscheidenden Unterschied ausmachte: Der Mittelstürmer Gregoritsch und der Spielmacher Alexis Claude-Maurice. Der Franzose legte zunächst das Kopfballtor von Gregoritsch nach einer Ecke auf (41.). Anschließend spielte Claude-Maurice einen großartigen Pass in die Tiefe. Gregoritsch nahm den Ball an und traf präzise aus 13 Metern Entfernung mit dem linken Fuß (59.).

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Der Beginn des Spiels, das für beide Teams von großer Bedeutung war, war chaotisch. Doch dann wurde es spannend, hektisch und ereignisreich. Die Gäste hatten zweimal den Torschrei schon auf den Lippen. Doch erst platzierte Sinani den Ball zu zentral auf FCA-Torwart Finn Dahmen, der mit einer Fußabwehr das 0:1 verhinderte (14.). Später klärte der Winterzugang von Augsburg, Arthur Chaves, kurz vor der Torlinie einen Abschluss des schnellen Pauli-Angreifers Ricky-Jade Jones (28.).

Zwischen den beiden Ereignissen gab es zwei starke Angriffsaktionen. Zuerst traf Claude-Maurice aus elf Metern den Pfosten (15.). Dann parierte Pauli-Torwart Nikola Vasilj einen scharfen Freistoß von Gregoritsch (18.).

Foulelfmeter-Pfiff sorgt für Aufregung

Der Foulelfmeter für St. Pauli sorgte für Aufregung. Marius Wolf vom FCA spielte den Ball im eigenen Strafraum, traf dann aber deutlich Manolis Saliakas am Bein. Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigte auf den Punkt.

 

Die Augsburger waren verärgert über den aus ihrer Sicht ungerechtfertigten Pfiff. Wolf und Trainer Baum erhielten beide die Gelbe Karte. Nach einer langen Wartezeit verwandelte Sinani den Elfmeter. Die Augsburger Fans waren wütend. Doch ihre Mannschaft schlug durch Gregoritsch zurück.

Auch nach der Unterbrechung blieb das Spiel offen. Sinani verpasste eine große Chance, um St. Pauli erneut in Führung zu bringen (52.). Und Neuzugang Mathias Rasmussen hatte später die Möglichkeit, aus zehn Metern das 2:2 zu erzielen (72.).

dpa