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Sachsen-Anhalt: Maskierter schießt auf Politiker und Kind

Ein Unbekannter attackierte in einem Kostüm des rechtsradikalen Ku-Klux-Klans eine Personengruppe im Bahnhof Seehausen.

Foto: Depositphotos

Ein Unbekannter attackierte in einem Kostüm des rechtsradikalen Ku-Klux-Klans eine Personengruppe im Bahnhof Seehausen.

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Der mutmaßliche Neonazi beschoss die Gruppe in der Altmark in Sachsen-Anhalt mit einer Softair-Waffe. Dabei verletzte er den Grünen-Politiker Zotán Schäfer (20) und einen zwölfjährigen oder dreizehnjährigen Jungen. Die Menschen hatten dort gegen den Ausbau der A14 protestiert.

Der Komplize des feigen Attentats filmte die ganze Szene und stellte sie ins Netz. Es ist zu sehen, wie der Täter plötzlich am Bahnhof erscheint und das Feuer auf die friedliche Versammlung eröffnet.

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„Wir sitzen dort und unterhalten uns. Plötzlich knallt es und die anderen beginnen zu rennen“, berichtet Zoltán Schäfer der „Bild“. „Schreie ertönen, Schüsse zerschneiden die Luft. Etwas erwischt mich am Ellbogen. Wir rennen, rennen um unser Leben.“

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Gefenüber dem MDR SACHSEN-ANHALT sagte er, „dass er am Ellbogen getroffen worden sei, es ihm aber gut gehe. Zunächst sei an dem Abend unklar gewesen, ob es sich um echte Schüsse handle. Der Schreck sei daher groß gewesen, der erste Impuls, einfach nur wegzulaufen. Seinem Augenzeugenbericht nach könnte es sich um ein Paintballgewehr gehandelt haben.“

Der Direktkandidat der Grünen für die Altmark und ein Junge, der neben ihm sitzt, werden getroffen. Die verletzten Opfer versuchen noch, dem Täter zu fangen. Doch der Rechtsradikale entwischt ihnen, in dem er in ein Auto springt und vom Tatort flüchtet.

Die Polizei startet eine Großfahndung, auch ein Hubschrauber wird eingesetzt. Der Politiker Schäfer beschreibt den Fluchtwagen als einen dunkelblauen Passat, der nicht vom Täter gesteuert wurde.

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Im Bahnhof Seehausen treffen sich Aktivisten, die gegen den Ausbau der A14 demonstrieren, sie haben Baumhäuser im nahen Losser Forst errichtet.

Die Polizisten haben ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Es werden nun dringend Zeugen gesucht. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Stendal unter der Telefonnummer 03931/682 0 oder in jeder Dienststelle zu melden.

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Quellen: Bild, MDR, Volksstimme

nf24