Sarah Engels tritt für Deutschland beim Eurovision Song Contest an, und Michael Schulte schätzt ihre Chancen auf eine Platzierung in den Top 15 als optimistisch ein, obwohl er eine andere Wahl bevorzugt hätte. Er betont, dass Engels gut singen und tanzen kann und der Song eingängig ist.
Sarah Engels beim ESC – Michael Schulte traut ihr Platz in Top 15 zu

Sarah Engels wird Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten. Der Sänger Michael Schulte, der bereits an dem Wettbewerb teilgenommen hat, äußert sich optimistisch zu Engels‘ Auftritt.
In einem Interview bewertet Schulte die Chancen der Kölner Sängerin, die am 16. Mai in Wien auftritt. Er zeigt sich überzeugt, dass Engels eine solide Leistung abliefern wird. Schulte hebt hervor, dass der Song eingängig sei und Engels sowohl gesanglich als auch tänzerisch gut performe. Er merkt an, dass der Beitrag zwar nicht revolutionär sei, jedoch ähnliche Lieder in der Vergangenheit beim ESC erfolgreich waren. Schulte hofft, dass auch dieser Beitrag gut ankommt.
Gleichzeitig gibt Schulte zu, dass er persönlich eine andere Wahl bevorzugt hätte. Er hätte sich für den Song „wavvyboi“ entschieden, den er als origineller empfindet und der seiner Meinung nach gut zur Bühne gepasst hätte. Dennoch respektiert er die Entscheidung des Publikums und ist zuversichtlich, dass Engels eine gute Performance abliefern wird. Er sieht eine Platzierung in den Top 15 als realistisch an, warnt jedoch, dass die Konkurrenz in diesem Jahr stark ist und viele gute Beiträge dabei sind.
Schulte gibt Engels auch einen konkreten Ratschlag mit auf den Weg: Sie solle entspannt bleiben und das Abenteuer genießen. Er betont, dass sie bereits viel Bühnenerfahrung hat und genau weiß, wie sie mit solchen Situationen umgehen kann, was ihr einen Vorteil verschafft.
Selbst wird Schulte beim ESC in Wien nicht anwesend sein. Er hatte 2018 mit seiner emotionalen Ballade „You Let Me Walk Alone“ den vierten Platz erreicht, was bis heute die beste Platzierung für Deutschland beim ESC darstellt. In diesem Jahr boykottieren einige Länder den Wettbewerb, darunter die Niederlande, Irland und Spanien, aufgrund der Teilnahme des israelischen Sängers Noam Bettan, der trotz der aktuellen Konflikte in Nahost antreten darf.
Bildquelle: Superbass via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)








