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Sarah Engels: Kontroversen um Feminismus-Äußerung und CSD-Auftritt

Sarah Engels steht nach einer umstrittenen Äußerung über Feminismus während des Eurovision Song Contests in der Kritik, was ihren geplanten Auftritt beim ColognePride 2026 in Frage stellt.

Sarah Engels: Shitstorm wegen ESC-Satz
KI generiert

Die Kölner Sängerin Sarah Engels sieht sich nach einer umstrittenen Äußerung während des Eurovision Song Contests (ESC) mit heftiger Kritik konfrontiert. Ein Satz aus einem Interview hat einen Shitstorm ausgelöst, der nun Fragen zu ihrem geplanten Auftritt beim ColognePride-Festival 2026 aufwirft.

Engels, die Deutschland beim diesjährigen ESC mit ihrem Titel „Fire“ vertrat und den 23. Platz belegte, äußerte sich in einem Gespräch mit dem Eurovision-Podcast „Merci, Chérie“ zur Frage, ob sie sich als Feministin sehe. Ihre Antwort lautete: „Feministisch würde ich nicht sagen. Weil ich einen ganz, ganz tollen Mann habe und ich mag auch Männer.“ Diese Aussage wurde von vielen als Gleichsetzung von Feminismus mit Männerhass interpretiert, was die Diskussion über ihren Auftritt beim ColognePride-Festival anheizte.

Kritik an der Äußerung und Reaktion auf Instagram

In Reaktion auf die negative Resonanz meldete sich Engels über ihre Instagram-Story zu Wort und beantwortete die Frage eines Followers, ob sie eine Feministin sei. Ihre Antwort war differenzierter als ihre ursprüngliche Aussage im Podcast. Sie erklärte, dass sie auch Feministin sein könne, ohne sich mit diesem Label identifizieren zu müssen, um zu wissen, wofür sie stehe. Engels betonte, dass sie seit Jahren für starke Frauen, Empowerment und Gleichberechtigung eintritt.

Die Sängerin räumte ein, dass der Begriff Feminismus für viele Menschen unterschiedlich besetzt sei und oft als „aggressiv und männerfeindlich“ wahrgenommen werde. Sie distanzierte sich von der Vorstellung, dass Feminismus sich nur in lautstarken Online-Diskussionen äußere, und betonte, dass es vielmehr darum gehe, wie man lebt und was man für andere Frauen bewirken kann.

Appell zur Diskussion über Feminismus

Engels schloss ihren Beitrag mit einem Aufruf, dass Frauen weniger darüber diskutieren sollten, wie man etwas nennt, sondern mehr darüber, wie man es lebt. Ob diese Klarstellung die Wogen in der Community glätten wird, bleibt abzuwarten.

Informationen zum ColognePride 2026

Der ColognePride 2026, eine der größten Pride-Veranstaltungen in Deutschland, findet vom 19. Juni bis zum 5. Juli statt. Das CSD-Straßenfest ist für den Zeitraum vom 3. bis 5. Juli geplant, während die Demonstration am Sonntag durch die Kölner Innenstadt zieht. Der CSD steht für den fortwährenden Kampf queerer Menschen um Gleichheit, Sichtbarkeit und Schutz vor Diskriminierung, was die Wahl der Headliner regelmäßig zu einem Diskussionsthema macht. Eine offizielle Stellungnahme der Veranstalter zu den aktuellen Kontroversen steht bislang aus.


Quellen: t-online

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler