Ein Mann und eine Frau erlitten am Dienstagabend schwere Verätzungen, nachdem ein Verdächtiger Schwefelsäure in einer U-Bahn-Station über sie ausgekippt hatte.
Säureangriff in U-Bahn

Ein Mann und eine Frau erlitten am Dienstagabend schwere Verätzungen, nachdem ein Verdächtiger Schwefelsäure in einer U-Bahn-Station über sie ausgekippt hatte.
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Der 22-jährige Mann erlitt Verletzungen im Gesicht und an der Schulter, während die 34-jährige Frau Verätzungen an den Beinen erlitt. Der Angriff ereignete sich kurz nach 21 Uhr in der Shirokane Takanawa Station der Tokyo Metro Co. im Minato Bezirk der Hauptstadt Japans.
Beide Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht und sind bei Bewusstsein, so die Polizei. Die Verletzungen des Mannes sind schwer, die der Frau leicht. Nach dem Angriff sagte der Mann Umstehenden, er könne nichts sehen, und die Frau sagte, der betroffene Bereich fühle sich unangenehm heiß an, fügte die Polizei hinzu.
Der männliche Verdächtige, etwa 175 Zentimeter groß und zwischen 30 und 50 Jahre alt, war schwarz gekleidet und trug eine Maske. Nach Angaben des U-Bahn-Betreibers und der Strafverfolgungsbehörden warf der Verdächtige die Säure auf den Mann, als er ihn von der rechten Seite überholte. Die Frau erlitt Verätzungen nachdem sie auf der Flüssigkeit auf dem Boden ausgerutscht und in sie hineingefallen war.
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Die beiden Opfer befanden sich in der Nähe eines Aufzugs in der U-Bahn-Station. Der Vorfall, der sich in einem gehobenen Wohngebiet ereignete, veranlasste die Polizei, den Eingang der Station abzusperren und zahlreiche Beamte in Alarmbereitschaft zu versetzen. Der U-Bahn-Betrieb wurde nicht beeinträchtigt, da der Verdächtige aus der Station floh.
Der Vorfall folgte auf einen zufälligen Angriff eines mit einem Messer bewaffneten Mannes auf einen Pendlerzug der Odakyu Electric Railway in Tokio Anfang des Monats, bei dem inmitten der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen für die Olympischen Spiele in Tokio zehn Menschen verletzt wurden.
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Mehr als 10 Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge wurden bei dem jüngsten Vorfall eingesetzt, wobei einige Mitarbeiter Schutzkleidung trugen, die offenbar für den Umgang mit chemischen Stoffen bestimmt ist.
Quelle: Kyodo News








