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Schauspieler Thomas Fritsch (77) tot („Der Bergdoktor“, „Rosamunde Pilcher“)

Der beliebte Schauspieler und TV-Star Thomas Fritsch (77) ist tot. Das berichtet „Bunte“ unter Berufung auf seine Schauspielkollegin Anja Hauptmann (78).“Heute früh ist Thomas um 8 Uhr friedlich eingeschlafen“.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Der beliebte Schauspieler und TV-Star Thomas Fritsch (77) ist tot. Das berichtet „Bunte“ unter Berufung auf seine Schauspielkollegin Anja Hauptmann (78).„Heute früh ist Thomas um 8 Uhr friedlich eingeschlafen“. Fritsch war für seine Rollen in „Der Bergdoktor“, „Rosamunde Pilcher“ und „Die Rosenheim-Cops“ bekannt.

Thomas Fritsch geboren am 16. Januar 1944 in Dresden; gestorben am 21. April 2021 war ein deutscher Film- und Fernsehschauspieler, Synchronsprecher und Schlagersänger.

Thomas Fritsch war der Sohn des Schauspielers Willy Fritsch und der Tänzerin und Schauspielerin Dinah Grace (eigentlich Ilse Schmidt). Bei Kriegsende flüchtete die Familie nach Hamburg, wo Fritsch nach der Mittleren Reife bei Eduard Marks, dem Leiter der Schauspielklasse der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, studierte und ferner noch Gesangs- und Ballettunterricht nahm.

Es war Gustaf Gründgens, der dem damals 16-Jährigen zu einer Schauspielkarriere riet. Fritsch hatte sein Debüt 1963 am Stadttheater Heidelberg als Marchbanks in George Bernhard Shaws Komödie Candida. 1965 wurde er am Frankfurter Kleinen Theater am Zoo engagiert.

Noch während der Schauspielschule wurde Fritsch für den Film entdeckt. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Julia, Du bist zauberhaft, Das schwarz-weiß-rote Himmelbett und Das große Liebesspiel. Er spielte an der Seite der damals bekanntesten Filmschauspielerinnen wie Lilli Palmer, Hildegard Knef, Daliah Lavi und Marie Versini.

Mit seinem Vater Willy Fritsch stand er dreimal vor der Kamera: 1964 in dem Spielfilm „Das hab ich von Papa gelernt“ sowie für die ZDF-Fernsehshows „Das gibt’s doch zweimal“ (1965) und Andere Zeiten – andere Sitten. Die Thomas-Fritsch-Show (1967). Nach einem vorübergehenden Karriereknick gelang Fritsch 1977 ein gefeiertes Comeback durch seine Hauptrolle in der Fernsehserie „Drei sind einer zuviel“ an der Seite von Jutta Speidel und Herbert Herrmann. In der Folge wurde er erneut zu einem der beliebtesten und populärsten deutschen Schauspieler.

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Neben regelmäßigen Gastauftritten in Einzelproduktionen von Krimiserien wie Derrick oder Der Alte war er nicht nur immer wieder als Hauptdarsteller in Fernsehserien wie Rivalen der Rennbahn (1989), Glückliche Reise (1992–1993), Unser Charly (2000–2003), Hallo Robbie! (2004–2008) oder Meine wunderbare Familie (2008–2010) zu sehen, sondern übernahm auch häufig Haupt- oder Gast-Rollen in diversen Roman-Verfilmungen von Rosamunde Pilcher (1997–2011).

In den 1980er Jahren bewarb er ferner die Praline Mon Chéri des italienischen Herstellers Ferrero.[1] In der Rolle des Earl Of Cockwood begeisterte Fritsch 2004 noch einmal in der Kinoproduktion Der Wixxer. 2007 war er in der ProSieben/ORF-Märchenstunde als Geschichtenerzähler zu sehen. In späteren Jahren profilierte sich Thomas Fritsch zunehmend wieder als Theaterschauspieler.

Fritsch lebte lange abwechselnd in München und auf der griechischen Insel Mykonos. Er engagierte sich aktiv im Tierschutz. 2006 bekannte er sich zu seiner Bisexualität.

Fritsch starb am 21. April 2021 im Alter von 77 Jahren.

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nf24