Nico Schlotterbeck erhält eine besorgniserregende Diagnose, die seine Teilnahme an der WM beendet. Die Hintergründe und mögliche Auswirkungen auf die Nationalmannschaft werden beleuchtet.
Hiobsbotschaft für DFB und Nico Schlotterbeck

Die Teilnahme von Nico Schlotterbeck an der Weltmeisterschaft ist vorzeitig beendet. Der 26-jährige Abwehrspieler des DFB-Teams hat sich während des Turniers schwer verletzt, was für Bundestrainer Julian Nagelsmann und die gesamte Mannschaft eine bittere Nachricht darstellt.
Schwere Diagnose für Schlotterbeck
Für die deutsche Nationalmannschaft ist die Weltmeisterschaft um eine bittere Nachricht reicher: Innenverteidiger Nico Schlotterbeck wird im weiteren Turnierverlauf nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Abwehrspieler von Borussia Dortmund hat sich nach Informationen von RTL/ntv beim 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste am zweiten Gruppenspieltag einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Der 26-Jährige muss rund acht Wochen pausieren und verpasst damit die verbleibenden Spiele der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Damit verliert das DFB-Team einen wichtigen Stützpfeiler in der Defensive für den Rest des Turniers.
Folgen für das DFB-Team
Nach dem Ausfall von Nico Schlotterbeck wird künftig Antonio Rüdiger neben Abwehrchef Jonathan Tah die zentrale Rolle in der deutschen Defensive übernehmen. Der Profi von Real Madrid war bereits in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen die Elfenbeinküste für Schlotterbeck auf den Platz gekommen. Über das vorzeitige WM-Aus des Dortmunders hatten zunächst Sky und die „Bild“-Zeitung berichtet. Für Bundestrainer Julian Nagelsmann kommt die Verletzung besonders ungelegen, denn eine Nachnominierung eines Feldspielers ist nach Ablauf der FIFA-Frist nicht mehr möglich. Nach dem ersten Turnierspiel einer Mannschaft erlaubt der Weltverband lediglich noch den Austausch von Torhütern.
Mit Nico Schlotterbeck verliert Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits den dritten Spieler verletzungsbedingt bei dieser Weltmeisterschaft. Schon vor dem Turnier musste Serge Gnabry seine Teilnahme absagen. Auch Nachwuchstalent Lennart Karl konnte die WM nach einer Trainingsverletzung nicht bestreiten und reiste noch vor dem Turnierstart aus den USA ab. Hinzu kommt, dass Angreifer Tim Kleindienst rechtzeitig zum Turnierbeginn nicht seine volle Fitness erreichte.
Der Ausfall Schlotterbecks wird von Experten als besonders schwerwiegend eingeschätzt. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bezeichnete die Verletzung gegenüber RTL/ntv als einen erheblichen Rückschlag für die deutsche Mannschaft. Vor allem das eingespielte Innenverteidiger-Duo aus Schlotterbeck und Jonathan Tah habe zuletzt für Stabilität gesorgt. Gleichzeitig sieht Matthäus mit Antonio Rüdiger einen erfahrenen und hochklassigen Ersatz bereitstehen, der seiner Meinung nach ohnehin jederzeit das Potenzial für einen Platz in der Startelf besitzt.
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