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Schröders Moskau-Besuch: Politikerinnen äußern Empörung über die Gratulation an Putin

Schröder besucht Putins Geburtstagsfeier in Moskau: Politische Reaktionen Gerhard Schröder, der ehemalige Bundeskanzler Deutschlands, sieht sich nach seiner Teilnahme an der Geburtstagsfeier von Wladimir Putin in Moskau scharfer Kritik gegenüber.

Altkanzler gratuliert in Moskau: Politikerinnen nennen Schröders Putin-Besuch eine
Foto: Kreml

Schröder besucht Putins Geburtstagsfeier in Moskau: Politische Reaktionen

Gerhard Schröder, der ehemalige Bundeskanzler Deutschlands, sieht sich nach seiner Teilnahme an der Geburtstagsfeier von Wladimir Putin in Moskau scharfer Kritik gegenüber. Am Mittwoch, dem 74. Geburtstag des russischen Präsidenten, nahm er an der Feier teil, was in Deutschland für Empörung sorgte. Politikerinnen wie Katrin Göring-Eckardt und Marie-Agnes Strack-Zimmermann bezeichneten seinen Besuch als “Schande” und äußerten sich unmissverständlich.

Schröder, der von 1998 bis 2005 Kanzler war, hat eine langjährige Verbindung zu Putin und ist aufgrund seiner Beziehungen zu russischen Energieunternehmen immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Kritiker werfen ihm vor, seine Freundschaft zu Putin und seine Geschäftsinteressen in Russland während geopolitischer Krisen zu pflegen.

Politischen Reaktionen und die Welle der Empörung

Auf der Plattform X äußerte sich Katrin Göring-Eckardt, eine führende Stimme der Grünen, und bezeichnete Schröders Besuch als “Verrat an Europa” sowie als “Bärendienst für den Frieden”. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments, nannte ihn “Deutschlands frechsten Rentner” und kritisierte die Diskrepanz, dass Schröder für Untersuchungsausschüsse als zu krank gilt, aber dennoch nach Moskau reisen kann.

Der CDU-Politiker Dennis Radtke schloss sich dieser Kritik an und stellte fest, dass Schröder für einen Untersuchungsausschuss als nicht handlungsfähig angesehen wird, jedoch anscheinend fit genug für eine Feier in Moskau ist. Diese Äußerungen machen die wachsende Unzufriedenheit über Schröders Handlungen und seinen Einfluss in der gegenwärtigen politischen Landschaft deutlich.

Hintergründe des Besuchs

Der Kreml informierte via Telegram, dass Putin von Schröders Anwesenheit in Moskau durch die Medien erfuhr und ihn daraufhin einlud. Auf während des Treffens aufgenommenen Fotos sind die beiden Männer lächelnd zu sehen. Vor der Feier hielt Schröder zudem eine Ansprache in einer Filiale der deutschen Supermarktkette Globus in Moskau.

Am selben Tag, als Schröder Putins Geburtstag feierte, führte Russland einen massiven Luftangriff auf die Ukraine durch, der von vielen als “Geburtstagsgeschenk für Putin” bezeichnet wurde. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von mindestens 25 Toten und über 100 Verletzten infolge dieser Angriffe.

Schröders Einfluss in der Energiepolitik

Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik war Schröder in verschiedenen Rollen für russische Energiekonzerne tätig, unter anderem als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Nord Stream 2 AG. Diese Pipeline, die Ende 2021 fertiggestellt wurde, konnte aufgrund des russischen Übergriffs auf die Ukraine im Februar 2022 nicht in Betrieb genommen werden, nachdem die Bundesregierung unter dem damaligen Kanzler Olaf Scholz die Genehmigung verweigert hatte.

Die Beziehungen zwischen Schröder und Russland sowie sein jüngster Besuch bei Putin werfen grundlegende Fragen zur Rolle ehemaliger Staatsoberhäupter in internationalen Angelegenheiten auf, insbesondere in Krisenzeiten und während geopolitischer Spannungen.


Quellen: n-tv, Tagesspiegel

Bildquelle: Foto: Kreml

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS