Abgelegt wie Müll. So zusammengeschnürt lag die Leiche der im achten Monat schwangeren Frau zu einem Bündel verschnürt in einer Ecke.
Berlin: Schwangere getötet

Abgelegt wie Müll. So zusammengeschnürt lag die Leiche der im achten Monat schwangeren Frau zu einem Bündel verschnürt in einer Ecke.
Die Richter ist überzeugt: „Es war erzwungener Sex.“ Sei Jahren lebte der Angeklagte P. ohne Partnerin. Ihn trieb ein „starkes sexuelles Verlangen“. Er kannte Jaqueline K. über einen Kumpel. Sie waren beide nur Bekannte, kein Paar. Die Frau, aus dem Prenzlauer Berg, war nicht von P. schwanger.
Am 5. oder 6. Mai erfolgte der tödliche Angriff auf die Hochschwangere. Nach der Vergewaltigung habe P. die Frau erwürgt, erdrosselt oder erstickt, so das Gericht. „Die genaue Todesursache ist nicht bekannt.“
Anschließend habe er sorgfältig und über Tage versucht, die Spuren des Verbrechens zu beseitigen. Die Leiche habe er deswegen zu einem Bündel gut tragbaren Bündel verschnürt. Im Internet habe P. – ein Stubenhocker mit Faible für Pornos, seit Jahren ohne Partnerin – auch nach Werkzeug gesucht, um die Leiche zu beseitigen.
Die Polizei wurde erst vier Tage später alarmiert. Die Mutter von Jaqueline K. und eine Nachbarin machten sich große Sorgen. Tagelang war die Tochter nicht erreichbar. Beamte machten schließlich den grausigen Fund.
Die Auswertung von Handy-Verbindungen führten zu Robert P. Im Ermittlungsverfahren wurde er zunächst als Zeuge befragt, doch dann richtete sich der Verdacht gegen ihn: Seine DNA fand man an der Leiche. Am 3. Juni kam es zur Festnahme. Seitdem sitzt P. in U-Haft. Sein Verteidiger plädierte auf Freispruch. Die Richter folgten dem Antrag des Anklägers.
Lebenslange Haft gegen den Transportfahrer. Robert P. nahm dies äußerlich ohne Regung hin. Er hatte die Tat bestritten, will sich nur „einen gemütlichen Abend“ mit Jaqueline K. (31) gemacht haben. Mit einer „körperlichen Annäherung“.
Richterin konterte: „Es war erzwungener Sex“








