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17 Leichen an Küste angespült

Wie der Zivilschutz mitteilte, wurden insgesamt 17 leblose Körper an der Küste geborgen.

Foto: Symbolbild von depositphotos

Die Leichen seien in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor Kap Bon, einer Halbinsel an der Meerenge von Sizilien, angespült worden, berichtete ein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

„Die meisten stammten aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara, aber es gab auch Syrer“, erklärte er, ohne nähere Angaben darüber zu machen, von wo aus sie aufgebrochen waren oder unter welchen Umständen sie ums Leben kamen.

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Tunesien und das benachbarte Libyen sind wichtige Ausgangspunkte für Migranten, die versuchen, die europäischen Küsten zu erreichen. Ende Februar ertranken neun Migranten aus verschiedenen afrikanischen Ländern, nachdem ihr Boot vor der tunesischen Küste gekentert war, als sie versuchten, Europa zu erreichen.

Anfang dieses Monats wurden die Leichen von vier afrikanischen Migranten im Osten Tunesiens gefunden. Die Behörden erklärten, sie seien wahrscheinlich an Kälte oder Hunger gestorben, nachdem sie die algerische Grenze überquert hatten.

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Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR ertranken im Jahr 2021 rund 1 300 Migranten auf der zentralen Mittelmeerroute oder wurden vermisst. Damit zählt der Seeweg über das zentrale Mittelmeer von Nordafrika nach Italien zu einer der gefährlichsten Flüchtlingsrouten der Welt.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass seit 2014 mehr als 18.000 Migranten bei dem Versuch, die Route zu überqueren, gestorben oder verschwunden sind.

Quellen: t-online, thejournal.ie

nf24