Nach dem tödlichen Absturz eines Amazon-Frachtflugzeugs in Miami, bei dem fünf Menschen starben, setzt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Fluglinie 21 Air aus. Die US-Transportsicherheitsbehörde untersucht die Unfallursache.
So reagiert Amazon nach dem tödlichen Flugzeugunglück in Miami

Am 6. September 2026 kam es auf dem Miami International Airport zu einem schweren Vorfall, als ein Frachtflugzeug von Amazon Prime Air bei der Landung über die Landebahn hinausgeschossen ist. Bei diesem tragischen Ereignis verloren fünf Menschen ihr Leben, während weitere fünf verletzt wurden. Die Verstorbenen, im Alter zwischen 47 und 75 Jahren, befanden sich in einem Van, der einer Reinigungsfirma für Fluggesellschaften gehörte.
In Reaktion auf diesen fatalen Vorfall hat Amazon die Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Frachtfluggesellschaft 21 Air ausgesetzt. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte, man habe nach dem “tragischen Vorfall” entschieden, die Flüge mit 21 Air auszusetzen. Die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB, die den Absturz untersucht, berichtete, dass die Piloten kurz vor der Landung einen Abbruch der Landung in Erwägung zogen und bereits eine Minute zuvor gewarnt hatten, dass sie zu schnell seien.
Das betroffene Flugzeug war ein 32 Jahre alter Boeing 767-Frachter, der seine Reise in Puerto Rico begonnen hatte. Die NTSB wies darauf hin, dass ihre vorläufigen Erkenntnisse auf den Auswertungen der sogenannten Blackboxes, bestehend aus dem Stimmenrekorder im Cockpit und dem Flugdatenschreiber, basieren. Eine vollständige Abschrift des Stimmrekorders wurde nicht veröffentlicht, lediglich eine Zusammenfassung der relevanten Informationen.
Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unglücks dauern an, und die NTSB betont, dass es sich bei den bisher veröffentlichten Informationen um vorläufige Ergebnisse handelt. Die Frachtfluggesellschaft 21 Air erklärte, dass sie sich auf die Unterstützung der betroffenen Familien konzentriert und von der Sicherheit ihrer eigenen Richtlinien überzeugt sei.
Quellen: n-tv
Bildquelle: Acroterion via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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