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Soldat & Lehrer sterben nach Astrazeneca-Impfung

Italien setzt Impfungen mit dem Vakzin teilweise aus. Niederlande stoppen sogar Astrazeneca-Impfungen.

Foto: Depositphotos/Unsplash

Italien setzt Impfungen mit dem Vakzin teilweise aus. Niederlande stoppen sogar Astrazeneca-Impfungen. Indien kündigt Untersuchungen an.

In mehreren europäischen Ländern und Regionen wird nicht mehr mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft. Grund: Vereinzelnd traten schwere gesundheitliche Probleme auf, die teils zum Tod führten. Am Sonntag teilten italienische Behörden mit, dass ein Lehrer sowie ein Militäroffizier nach einer Impfung mit dem Wirkstoff des britisch-schwedische Pharmakonzerns verstorben seien.

Der Hersteller Astrazeneca steht unter Druck. Nach Berichten über mögliche Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs, stoppen die Niederlande die Impfungen Ersteinmal.

Für zunächst zwei Wochen setzt auch die Niederlande Impfungen mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca aus. Grund für die Entscheidung seien neuen „neuer Informationen“, teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am späten Sonntagabend mit. Er bezog sich dabei auf sechs Fälle möglicher Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen an diesem Wochenende. Nach Angaben des Ministeriums wurden in den Niederlanden bisher keine Fälle von schweren Nebenwirkungen bekannt. „Wir müssen immer auf Nummer sicher gehen“, sagte der Minister. „Daher ist es klug, nun auf die Pausetaste zu drücken.“

Großbritannien setzt weiter auf den Impfstoff von Astrazeneca. Das Land blockiert außerdem Lieferungen in andere Länder. Dies führt zu massiven Problemen bei der Versorgung mit Impfstoffen. „Wir prüfen die Berichte genau, aber angesichts der großen Anzahl verabreichter Dosen und der Häufigkeit, mit der Blutgerinnsel auf natürliche Weise auftreten können, deuten die verfügbaren Beweise nicht darauf hin, dass der Impfstoff die Ursache ist“, erläutert Phil Bryan von der britischen Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) in einer Mitteilung. „Alle Menschen sollten sich gegen Covid-19 impfen lassen, wenn sie dazu aufgefordert werden“, sagte Bryan

Der Impfstoff von Astrazeneca sorgt weiter für Diskussionen. Jetzt hat Indien angekündigt, in der nächsten Woche mit einer eingehenden Untersuchung zu möglichen gefährlichen Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs zu beginnen.

Eine Verbindung zwischen Impfung und Tod konnte bilang aber nicht festgestellt worden. Am Abend betonte Astrazeneca erneut die Sicherheit seines Impfstoffs.

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