Der Rat der Stadt Brühl entscheidet über den Ausbau des Phantasialands, wobei Gegner ein Bürgerbegehren planen. Kritiker befürchten, dass eine Bebauung des Naturschutzgebiets dauerhafte Schäden verursachen könnte.
Stadt Brühl entscheidet über mögliche Erweiterung des Phantasialands

In Brühl wird heute über die mögliche Erweiterung des Freizeitparks Phantasialand abgestimmt. Der Stadtrat wird sich mit der Frage befassen, ob das Phantasialand ein Naturschutzgebiet bebauen darf. Die Fraktionen von CDU und SPD haben einen Antrag eingebracht, um die Bauleitplanung wieder aufzunehmen. Dagegen plant das „Netzwerk NSG Ententeich“ ein Bürgerbegehren.
Das Bauleitverfahren, das möglicherweise eingeleitet wird, würde dem Freizeitpark die Möglichkeit geben, detaillierte Pläne für die Bebauung des Naturschutzgebiets vorzulegen. Berichten zufolge beabsichtigt das Phantasialand, auf diesem Gelände ein Aquapark-Hotelresort sowie eine Theater- und Konzerthalle zu errichten.
Gegner des Ausbaus äußern Bedenken
Das „Netzwerk NSG Ententeich“, ein Zusammenschluss von Parteien, Bürger- und Klimaschutzgruppen, spricht sich gegen den Ausbau aus. Laut dem Netzwerk würde eine Bebauung das Schutzgebiet dauerhaft schädigen. Es umfasst etwa 15.000 Bäume auf einer Fläche von rund 14 Hektar und spielt eine wichtige Rolle als Wasserrückhalt für das tiefer gelegene Brühl. Bei einer Bebauung befürchtet das Netzwerk eine Gefährdung durch Starkregen.
Die Stadt Brühl hat angekündigt, zunächst weitere Prüfungen und Beteiligungsschritte abzuwarten, bevor eine endgültige Entscheidung über den Ausbau getroffen wird. Kritiker befürchten, dass nach der Einleitung des Verfahrens nur noch über die Details der Bebauung entschieden werden könnte, nicht jedoch über die grundsätzliche Genehmigung. Diese Bedenken weist die Stadt zurück.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








