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Corona-Impfung: Neue Nebenwirkungen

Dieser neuartige Impfstoff soll bald in Europa zugelassen werden. Wie wirksam ist er und welche Nebenwirkungen hat er?

Foto: Alastair Grant/AP/dpa

Dieser neuartige Impfstoff soll bald in Europa zugelassen werden. Wie wirksam ist er und welche Nebenwirkungen hat er?

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Experten setzen große Hoffnung in einen neuen Impfstoff.

Die Firma Novavax hat ein Vakzin mit dem Namen „Nuvaxovid“ oder „NVX-CoV2373“ auf den Weg zur Zulassung in der EU gebracht. Dieser funktioniert ganz anders als die bisherigen Impfstoffe.

„Denn Novavax ist weder ein mRNA-, noch ein Vektor-Impfstoff. Nuvaxovid ist laut Angaben des Paul Ehrlich-Instituts (PEI) ein proteinbasierter Impfstoff. Er besteht aus virusähnlichen Partikeln, die das Spike-Protein von Covid-19 enthalten und nennt sich „Totimpfstoff““, berichtet „echo24“.

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Totimpfstoff

Als Totimpfstoff werden inaktivierte Impfstoffe bezeichnet, die nur abgetötete Krankheitserreger oder deren Bestandteile enthalten. Diese können sich nicht mehr vermehren. Die abgetöteten Krankheitserreger werden vom Körper als fremd erkannt. So wird das körpereigene Abwehrsystem angeregt und bildet Antikörper. Die Krankheit selbst bricht nicht aus.

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Nebenwirkungen

Für Nuvaxovid liegen noch keine ausführlichen Daten zu Nebenwirkungen vor. Im Juni hatte der Hersteller Novavax laut der Allgäuer Zeitung erklärt, das Vakzin habe in seiner Testphase eher milde „unerwünschte Nebenwirkungen“ gezeigt – wie Druckschmerz an der Einstichstelle, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Jedoch wurden auch erst etwa 30.000 Menschen bei der Studienphase von Nuvaxovid mit dem Totimpfstoff geimpft.

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Wirksamkeit

Ein Impfstoff-Kandidat des US-Herstellers Novavax /Markennahme Covovax oder Nuvaxovid  bietet nach Unternehmensangaben einen hohen Schutz vor Covid-19. Die Wirksamkeit des Impfstoffs NVX-CoV2373, der zweimal gespritzt werden muss, liege nach den Ergebnissen einer Phase-3-Studie bei 90,4 Prozent, teilte Novavax mit.

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Das bedeutet, dass bei den Probanden der geimpften Gruppe rund 90 Prozent weniger Erkrankungen auftraten als bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe. Der Schutz vor mittelschweren und schweren Erkrankungsverläufen lag demnach sogar bei 100 Prozent.

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Generell sei die Impfung gut vertragen worden, hieß es weiter. Teilnehmer berichteten demnach über zeitweilige Schmerzen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen. An der Studie hatten 29.960 Menschen ab 18 Jahren in den USA und Mexiko teilgenommen.

NVX-CoV2373 ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff – wie die Präparate von Biontech und Moderna – noch ein Vektor-Impfstoff wie der von Astrazeneca: Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen.

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Die Entwicklung des Impfstoffs war von der US-Regierung finanziell stark gefördert worden. Im dritten Quartal des Jahres wolle man eine Zulassung beantragen, hieß es von Novavax. In der EU läuft seit Februar ein beschleunigtes Prüfverfahren. Dieser sogenannte Rolling-Review-Prozess wird so lange fortgesetzt, bis ausreichend Daten für einen formellen Zulassungsantrag vorhanden sind.

Bis Ende 2021 könnten rund 150 Millionen Dosen des Impfstoffes hergestellt werden, teilte Novavax mit. Da die USA allerdings bereits ausreichend Impfstoff zur Verfügung haben, wird erwartet, dass das Novavax-Präparat vorrangig anderswo eingesetzt werden wird.

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Zulassung in Europa

Wann Novavax seinen Impfstoff auch hier in Deutschland verkaufen darf, ist bisher noch offen. Der US-Impfstoffhersteller stellte im November einen Antrag auf Zulassung bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA.

Dort werden die gelieferten Daten nun zunächst ausgewertet und geprüft. Die Qualität des Impfstoffs, seine Wirksamkeit und Sicherheit stehen im Fokus der Prüfungen.

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In den nächsten Wochen rechnet Novavax laut Medienberichten mit der Zulassung in Europa. Dann sollte der Totimpfstoff auch in Deutschland der fünfte zugelassene Impfstoff sein – und Immunisierungen mit diesem neuartigen Vakzin als Alternative zu Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson möglich. Die EU sicherte sich bereits im August bis zu 200 Millionen Dosen Nuvaxovid.

Quellen: DPA, Echo24

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nf24