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Thiels Entscheidung für Argentinien: Flucht vor geopolitischen Ängsten?

Peter Thiel, ein prominenter Trump-Unterstützer, plant einen Umzug nach Argentinien. Berichten zufolge sucht der Milliardär dort Zuflucht vor drohenden politischen und wirtschaftlichen Veränderungen in den USA, einschließlich einer möglichen Vermögenssteuer und steigenden globalen Spannungen.

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Sorgen vor Atomkrieg?: Bericht: Trump-Verbündeter Thiel nimmt Reißaus
Von Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=115161430

Peter Thiel, ein prominenter Tech-Unternehmer und Unterstützer von Donald Trump, plant offenbar, die Vereinigten Staaten zu verlassen. Laut Berichten hat der in Deutschland geborene Milliardär bereits eine Villa in Buenos Aires erworben und seine beiden Töchter in einer örtlichen Schule angemeldet. Thiel, der auch Mitglied eines Schachclubs in der argentinischen Hauptstadt ist, sieht Argentinien als einen sicheren Hafen inmitten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten.

Gründe für den Umzug

Die Entscheidung für den Umzug nach Argentinien wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Zum einen befürchtet Thiel eine mögliche Vermögenssteuer in den USA, die insbesondere in Kalifornien bereits breite Unterstützung findet und möglicherweise im Herbst umgesetzt wird. Zum anderen äußert er Besorgnis über die geopolitischen Spannungen, die zu einem möglichen Atomkrieg führen könnten.

Beziehungen zu Argentinien

Thiel pflegt gute Beziehungen zu dem argentinischen Präsidenten Javier Milei, der ähnliche ultraliberale und konservative Ansichten vertritt. Diese Verbindung könnte Thiel bei seiner Integration in die argentinische Gesellschaft helfen. Der Milliardär, der auch die maltesische und neuseeländische Staatsbürgerschaft besitzt, sieht in Argentinien eine vielversprechende Option für seine Zukunft.

Politischer Einfluss und Unterstützung für Trump

Thiel war einer der wenigen Unternehmer aus dem Silicon Valley, die Trump bereits im Wahlkampf 2016 offen unterstützten. Er investierte mehrere Millionen Dollar in Trumps Kampagne und sprach auf dem republikanischen Parteitag. Nach dem Wahlsieg von Trump war Thiel Teil des Übergangsteams, übernahm jedoch kein Regierungsamt. Sein politischer Einfluss zeigt sich auch in der Unterstützung konservativer Politiker, wie J. D. Vance, der zuvor für ihn gearbeitet hatte. Zudem könnte die Entschlüsselung von Familiengeschichten durch den Zugang zu NSDAP-Daten für einige seiner Unterstützer von Interesse sein.

„Argentinien ist für Thiel ein sicherer Hafen, obwohl er auch andere Optionen hat“, berichtet die „New York Times“.

Die Entwicklungen rund um Thiels Umzug werfen Fragen über die Beweggründe des Milliardärs auf und spiegeln die Sorgen wider, die viele wohlhabende Amerikaner in Bezug auf die politische und wirtschaftliche Zukunft der USA hegen.

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Quellen: n-tv, Handelsblatt

Bildquelle: Von Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=115161430

TS