Blutgerinnsel treten nach einer aktuellen Studie bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Pfizer fast genauso häufig auf wie bei AstraZeneca.
Thrombosen wohl auch bei Biontech-Pfizer und Moderna

Blutgerinnsel treten nach einer aktuellen Studie bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Pfizer fast genauso häufig auf wie bei AstraZeneca.
Eine aktuelle Studie der Universität Oxford zeigt, dass bei vier von einer Million Menschen, die mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft worden sind, Blutgerinnsel in den auch Sinus genannten Hirnvenen auftreten.
Laut den Forschenden suchte diese seltene, aber gefährliche Form der Thrombose bei Menschen heim, die den Astrazeneca-Impfstoff Vaxzevria erhielten, dagegen bei fünf von einer Million Menschen auf. Die Universität Oxford hat den britischen Corona-Impfstoff mit entwickelt. Also die Zahl der Fälle ist quasi gleich hoch.
Forscher der Universität Oxford berichte gestern, dass das Risiko einer seltenen Blutgerinnung, die als Zerebrale Venenthrombose (CVT) nach einer COVID-19-Infektion bekannt ist, etwa 100-mal höher ist als normal, um ein Vielfaches höher als nach einer Impfung oder nach einer Influenza.
Sie berichten, dass CVT nach COVID-19 häufiger auftritt als in einer der Vergleichsgruppen, wobei 30% dieser Fälle in den unter 30-Jährigen auftreten. Im Vergleich zu den aktuellen COVID-19-Impfstoffen ist dieses Risiko zwischen 8 und 10 Mal höher und im Vergleich zum Ausgangswert ungefähr 100 Mal höher.
Der Aufschlüsselungsvergleich für gemeldete Fälle von CVT bei COVID-19-Patienten im Vergleich zu CVT-Fällen bei Patienten, die einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben, lautet:
In dieser Studie mit über 500.000 COVID-19-Patienten trat bei 39 von einer Million Patienten eine CVT auf.
Bei über 480.000 Menschen, die einen COVID-19-mRNA-Impfstoff (Pfizer oder Moderna) erhielten, trat eine CVT bei 4 von einer Million auf.
Es wurde berichtet, dass CVT bei etwa 5 von einer Million Menschen nach der ersten Dosis des AZ-Oxford COVID-19-Impfstoffs auftritt.
Im Vergleich zu den mRNA-Impfstoffen ist das Risiko einer CVT von COVID-19 etwa zehnmal höher.
Im Vergleich zum AZ-Oxford-Impfstoff ist das Risiko einer CVT durch COVID-19 etwa achtmal höher.
Alle Vergleiche müssen jedoch mit Vorsicht interpretiert werden, da noch Daten anfallen.
„Paul Harrison, Professor für Psychiatrie und Leiter der Gruppe für translationale Neurobiologie an der Universität Oxford, sagte: „Es gibt Bedenken hinsichtlich möglicher Zusammenhänge zwischen Impfstoffen und CVT, was dazu führt, dass Regierungen und Aufsichtsbehörden die Verwendung bestimmter Impfstoffe einschränken. Eine Schlüsselfrage blieb jedoch unbekannt: „Wie hoch ist das Risiko einer CVT nach einer Diagnose von COVID-19?“.
„Wir haben zwei wichtige Schlussfolgerungen gezogen. Erstens erhöht COVID-19 das Risiko einer CVT deutlich und ergänzt die Liste der Blutgerinnungsprobleme, die diese Infektion verursacht. Zweitens ist das COVID-19-Risiko höher als bei den derzeitigen Impfstoffen, selbst bei Personen unter 30 Jahren. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn das Gleichgewicht zwischen Risiko und Nutzen für die Impfung in Betracht gezogen wird. “
Dr. Maxime Taquet, ebenfalls von der Translational Neurobiology Group, sagte: „Es ist wichtig zu beachten, dass diese Daten mit Vorsicht interpretiert werden sollten, insbesondere da die Daten zum Oxford-AstraZeneca-Impfstoff aus der EMA-Überwachung stammen, während die anderen Daten die elektronische Gesundheit von TriNetX verwenden zeichnet Netzwerk auf. Die Signale, dass COVID-19 mit CVT verbunden ist, sowie die Pfortaderthrombose – eine Gerinnungsstörung der Leber – sind jedoch klar und sollten beachtet werden. ‚








