Die entflohenen Tiger mussten nach dem tödlichen Vorfall im Zoo erschossen werden.
Tiger aus Zoo ausgebrochen – Wärter tot

Die entflohenen Tiger mussten nach dem tödlichen Vorfall im Zoo erschossen werden.
Zwei Tiger, die aus ihrem Käfig geflohen waren, nachdem sie einen Tierpfleger getötet hatten, wurden am Dienstag in Zentralchina erschossen, berichteten staatliche Medien.
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Die Tiger attackierten den Tierpfleger Jia, der sie im Danjiang Peacock Valley, einer Touristenattraktion außerhalb der Stadt Nanyang in der Provinz Henan, fütterte, so der staatliche Sender „China Central Television“. Der Tierpfleger wurde ins Krankenhaus gebracht und starb später.
Die örtlichen Behörden evakuierten Besucher und Mitarbeiter, während bewaffnete Polizisten, Forstarbeiter und Feuerwehrleute vor Ort gerufen wurden, um die entkommenen Tiger einzufangen. Die Bemühungen scheiterten jedoch und es wurde beschlossen, die Tiere am Dienstagnachmittag zu erschießen.
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„Nachdem wiederholte Versuche, die beiden Tiger zu einzufangen, gescheitert waren, stimmte die Geschäftsleitung der Entscheidung zu, den Tiger zu erschießen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten“, heißt es in einer Erklärung des Forstamtes des Landkreises Xichuan. Die beiden Großkatzen waren von einem Zirkus in der Stadt Suzhou in der benachbarten Provinz Anhui ausgeliehen worden.
Der Tierpfleger wurde an Hals, Kopf und Rücken gebissen. Erste Untersuchungen ergaben, dass der Tierpfleger den Käfig betreten hatte, um ihn zu reinigen, ohne sicherzustellen, dass die Tür zur Tiger-Isolationskabine verschlossen war. Der Zooarbeiter mit dem Nachnamen Yang hatte fast 20 Jahre im Zhanggongshan-Zoo in Bengbu gearbeitet.
Der WWF, der die Tiger als gefährdet einstuft, schätzt, dass nur noch 3.900 in freier Wildbahn leben. Es heißt jedoch, dass wilde Tigerpopulationen in asiatischen Ländern wie Bhutan, China, Indien, Nepal und Russland stabil sind oder zunehmen.
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Tiger sind dem Druck von Wilderei, Vergeltungsmaßnahmen und dem Verlust von Lebensräumen ausgesetzt und müssen mit dichten und oft wachsenden menschlichen Populationen um den Weltraum konkurrieren.
Quelle: South China Morning








