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Todesfalle Tinder: Aus Liebe zum Geld ermordet und zerstückelt

Im indonesischen Jakarta endete ein Rendezvous tödlich. Eine Frau lag mit ihrem Liebhaber im Bett und sie hatten Sex. Da stürmt ihr Freund ins Zimmer und erschlägt ihr Date.

Foto: depositphotos

Im indonesischen Jakarta endete ein Rendezvous tödlich. Eine Frau lag mit ihrem Liebhaber im Bett und sie hatten Sex. Da stürmt ihr Freund ins Zimmer und erschlägt ihr Date.

Der Mord im indonesischen Jakarta geschah nicht aus Eifersucht, sondern aus eiskalter Berechnung! Die Frau hatte den reichen Mann in ihre Wohnung gelockt. Ihr Freund hatte sich bereits vorher im Bad versteckt. Dann hatten die beiden Sex, sie hatten sich über den Dating-Dienst Tinder kennengelernt. Doch dies geschah nicht ohne Hintergedanken. Sie und ihr Freund hatten da schon die Ermordung und anschließende Ausraubung ihres Opfers geplant.

Ein Ehepaar wurde kürzlich in Jakarta verhaftet, weil es einen Mann rücksichtslos ermordet und verstümmelt hatte. Am Mittwoch wurden die in Plastiktüten gewickelten Körperteile des Opfers in zwei Koffern und einem Rucksack im 16. Stock des Ebony Tower im Apartmentkomplex Kalibata City in Jakarta gefunden.

Die Polizei identifizierte das Opfer später als den angeblich vermissten 32-jährigen Rinaldi Harley Wismanu. Das Ehepaar, der 26-jährige Djumadil Al Fajri und seine Freundin Laeli Atik Supriyatin, wurden vom Reichtum des Opfers in Versuchung geführt, den Mann umzubringen.

Laeli spielte den Lockvogel in der Dating-App Tinder. Die 27-jährige Frau begann am 5. September mit dem Opfer zu plaudern. Sowohl Rinaldi als auch Laeli trafen sich später im Café Kopi Kenangan in der Juanda Station. Die Täter beschlossen, Rinaldi ins Visier zu nehmen, nachdem sie festgestellt hatten, dass es ihm finanziell gut ging. Vor seinem Tod arbeitete Rinaldi als Personalmanager.

Sie beschlossen schließlich, sich am 9. September zu treffen. Fajri hatte sich bereits im Badezimmer versteckt, bevor Laeli und der ahnungslose Rinaldi eintrafen. Laeli und Rinaldi hatten Geschlechtsverkehr, als Fajri plötzlich aus dem Badezimmer stürmte und dreimal mit einem Ziegelstein auf den Kopf des Opfers schlug. Rinaldi wurde siebenmal erstochen.

Später brachten sie die Leiche ins Badezimmer und kauften eine Machete und eine Säge. Sie hatten auch ein neues Bettlaken und weiße Farbe erworben, um den Blutfleck von der Wand zu entfernen. Das Mörderpaar Rinaldi zerhackte seinen Körper in elf Teile. Die Körperteile wurden in einer Plastiktüte verstaut und später in zwei Koffer und einen Rucksack gesteckt.

„Wir machen uns Sorgen, dass es nicht nur ein Opfer ist, sondern auch andere. Das Opfer wird in elf Teile zerhackt. Das ist unmenschlich, das ist sehr grausam.“

Das Mörderpaar gab bis zu 97 Millionen Rupien (6.577 US-Dollar) für Gold, zwei Laptops, eine Uhr und ein Motorrad aus. Dank der Transaktionsdaten des Kontos gelang es der Polizei, den Verdächtigen aufzuspüren.

Fajri wurde wegen Fluchtversuchs in das Bein geschossen, sagte die Polizei, während seine kriminelle Partnerin während ihrer Verhaftung kooperativ gewesen sein soll. Das Ehepaar wird wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt und können mit dem Tode bestraft werden.

Quelle: Jakartaglobe

nf24