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Trauer um Penelope Keith: Die Schauspielerin der britischen Fernsehgeschichte ist verstorben

Die britische Schauspielerin Penelope Keith ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen in den beliebten Serien „The Good Life“ und „To the Manor Born“, wo sie Generationen von Zuschauern begeisterte.

Penelope Keith ist tot:
depositphotos

Mit 86 Jahren hat Penelope Keith, eine der bekanntesten Persönlichkeiten der britischen Fernsehkomödie, das Leben verlassen. Ihre Familie gab bekannt, dass die Schauspielerin in ihrem Wohnsitz in Surrey verstarb. Sie litt an Krebs und die Angehörigen baten um Respekt für ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit.

Ein Leben für die Bühne

Penelope Keith wuchs im Londoner Stadtteil Clapham auf. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,78 Metern wurde sie von der angesehenen Schauspielschule Rada abgelehnt. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, sich durch Repertoiretheater und kleinere Rollen einen Platz in der Schauspielwelt zu erkämpfen.

In den 1970er Jahren gelang ihr der Durchbruch mit der Rolle der Margo Leadbeatter in der beliebten Serie „The Good Life“. Diese Figur, die das Publikum mit ihrem charmanten, aber strengen Tonfall verzauberte, machte sie zu einer Ikone der britischen Fernsehunterhaltung. Für ihre bemerkenswerte Darstellung wurde Keith 1977 mit einem Bafta-Award ausgezeichnet.

Erfolge und herausragende Produktionen

Ein Jahr nach ihrem ersten Bafta erhielt sie eine weitere Auszeichnung für ihre Teilnahme an „The Norman Conquests“, einer Verfilmung einer Theatertrilogie von Alan Ayckbourn, in der sie bereits auf der Bühne brilliert hatte.

1979 übernahm Keith die Hauptrolle in der BBC-Komödie „To the Manor Born“, die sich schnell zu einem Klassiker entwickelte. Ursprünglich hatte sie viele Sitcom-Angebote nach „The Good Life“ abgelehnt, entschied sich jedoch nach einem Abendessen, das Drehbuch zu akzeptieren, da sie es für „exzellentes Fernsehen“ hielt.

Theater und Regie

Parallel zu ihrer erfolgreichen Fernsehkarriere blieb Keith dem Theater treu. Sie gewann 1976 einen Olivier Award für ihre herausragende Leistung in Michael Frayns Stück „Donkeys‘ Years“. Zu ihren weiteren bemerkenswerten Auftritten zählt die Rolle der Lady Bracknell in Oscar Wildes „The Importance of Being Earnest“, die sie 1991 zunächst auf Tournee und später 2008 im West End spielte. Zudem übernahm sie Regie, unter anderem bei „How the Other Half Loves“ im Jahr 1994.

„Sie war eine Ausnahmeerscheinung in der Unterhaltung. Ihre Fähigkeit, sowohl humorvoll als auch tiefgründig zu sein, wird vermisst werden“, sagte ein Kollege über die verstorbene Schauspielerin.


Quellen: t-online

Bildquelle: depositphotos

TS