Ein Besatzungsmitglied der Regal Princess ist vor Cancún über Bord gegangen und verstorben. Princess Cruises drückt sein Beileid aus und hat die Suche nach dem Vermissten bestätigt. Die Kreuzfahrt setzt ihre Route fort, während die Umstände des Vorfalls weiterhin unklar bleiben.
Trauriger Vorfall: Crewmitglied der Regal Princess ertrinkt vor Cancún nach Überbordfallen

Am Montag, dem 13. Juli, ereignete sich vor der Küste Cancún ein tragischer Vorfall, bei dem ein Besatzungsmitglied des Kreuzfahrtschiffs Regal Princess über Bord ging und dabei verstarb. Diese Information wurde von der Reederei Princess Cruises bestätigt.
In einer Erklärung äußerte Princess Cruises am Dienstag, dass das Unternehmen „tief betroffen“ über den Tod des Besatzungsmitglieds sei. Zudem sprach die Reederei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen ihr aufrichtiges Beileid aus und bot sowohl den Gästen als auch den Crewmitgliedern Trauerhilfe an. Außerdem dankte sie den lokalen maritimen Behörden sowie den Kollegen des Carnival Jubilee für deren Unterstützung während der Such- und Rettungsaktionen.
Nach dem Vorfall setzte die Regal Princess ihre Reise fort und verließ die Gewässer rund um Cancún. Die Ankunft in Belize ist für den 14. Juli vorgesehen. Im Rahmen einer Anpassung der Reiseroute wurde Cozumel wieder in den Fahrplan aufgenommen, und der Besuch dort ist nun für den 16. Juli geplant. Die Regal Princess bleibt auf ihrer siebentägigen Karibik-Kreuzfahrt und soll wie geplant am 18. Juli in Fort Lauderdale zurück sein.
Die Mitteilung von Princess Cruises erfolgte, nachdem CBS News berichtet hatte, dass das Besatzungsmitglied zunächst als vermisst galt und eine umfassende Such- und Rettungsaktion im Gange war. Ein Passagier berichtete, dass die Suche mehr als acht Stunden in Anspruch nahm, bevor der Tod des Besatzungsmitglieds bestätigt werden konnte. Details zum Vorfall sind bislang unklar, und die Identität des Verstorbenen wurde nicht veröffentlicht.
Es bleibt ungewiss, wie es zu dem Vorfall kommen konnte, bei dem das Besatzungsmitglied von dem 19 Decks hohen Kreuzfahrtschiff fiel. Princess Cruises war zudem bereits zuvor in die Schlagzeilen geraten, als über 120 Passagiere und Crewmitglieder während eines Norovirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff Ruby Princess erkrankten. Laut den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) meldeten sich 102 Passagiere und 23 Crewmitglieder während einer Reise zwischen dem 12. Juni und dem 2. Juli, die von San Francisco nach Kanada und Alaska führte.
In Reaktion auf diesen Ausbruch wurden seitens Princess Cruises sowie der Crew des Ruby Princess verstärkte Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen gemäß dem Präventions- und Reaktionsplan für Ausbrüche getroffen. Das Vessel Sanitation Program (VSP), das der Kreuzfahrtindustrie dabei hilft, die Verbreitung von gastrointestinalen Erkrankungen an Bord zu verhindern und zu kontrollieren, wurde in Bezug auf Reinigungsverfahren und die Meldung von Krankheitsfällen konsultiert. Norovirus ist hoch ansteckend und tritt häufig in Umgebungen auf, in denen Menschen in enger Nähe zueinander leben, was Kreuzfahrtschiffe besonders anfällig für Ausbrüche macht.
Quellen: globalnews.ca, hna
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