Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bad Bunny kritisiert ICE bei den Grammys

Bad Bunny fordert ICE raus und betont die Menschlichkeit der Einwanderer in den USA.

Trevor Noah moderiert zum sechsten und letzten Mal die Grammy-Verleihung.
Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Popstar Bad Bunny hat bei den Grammys die US-Einwanderungsbehörde ICE kritisiert. «Bevor ich Gott danke, sage ich: ICE raus!», so der 31-Jährige auf der Bühne. Die Gäste im Saal reagierten mit Standing Ovations, Jubel und langem Applaus.

«Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Außerirdischen, wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner», fuhr er fort.

Der Puertoricaner hatte bereits zuvor Kritik an Abschiebungen und Razzien geäußert und angekündigt, vorerst keine Konzerte in den USA im Rahmen seiner Welttournee zu spielen, aus Angst vor ICE-Einsätzen.

«Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe», sagte er auf der Bühne. «Deshalb müssen wir anders sein. Wenn wir kämpfen, müssen wir es mit Liebe tun. Wir hassen sie nicht. Wir lieben unser Volk.»

Bad Bunny nahm währenddessen bei den 68. Grammys die Auszeichnung für «Bestes Música Urbana Album» entgegen.

dpa