Präsident Trump droht Oman mit militärischen Konsequenzen, falls das Sultanat im Streit um die Straße von Hormus den Iran unterstützt. Diese Äußerungen verstärken die geopolitischen Spannungen in der Region und werfen Fragen zur Rolle Omans als US-Verbündeten auf.
Trump droht Oman mit militärischen Konsequenzen im Konflikt um die Straße von Hormus – Newsflash24

Der Oman, traditionell ein Verbündeter der Vereinigten Staaten, sieht sich derzeit einem angespannten Verhältnis zu den USA gegenüber. Im Rahmen des Streits um die strategisch bedeutende Straße von Hormus hat Präsident Trump dem Sultanat mit einem militärischen Angriff gedroht, sollte es sich bei der Wiedereröffnung der Meerenge auf die Seite des Iran stellen. Trump betonte, Oman müsse sich „benehmen“, andernfalls könnten die USA es „in die Luft jagen“.
Diese Äußerungen machte Trump während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Auf die Frage, ob er eine kurzfristige Vereinbarung akzeptieren würde, die dem Iran und Oman die Kontrolle über die Meerenge zuspricht, antwortete der US-Präsident entschieden mit „Nein“. Er stellte klar, dass die Meerenge für alle Staaten offen sein müsse und Oman sich wie alle anderen Länder verhalten solle. Andernfalls, so Trump, müssten die USA drastische Maßnahmen ergreifen.
Das Weiße Haus reagierte nicht auf Anfragen, ob Trump möglicherweise den Iran anstelle von Oman gemeint habe. Das US-Außenministerium veröffentlichte jedoch einen Ausschnitt und ein Transkript von Trumps Äußerungen, ohne diese zu korrigieren oder klarzustellen.
Oman spielt eine wichtige Rolle als Verbündeter der USA und hat sich bemüht, im Iran-Konflikt als Vermittler aufzutreten. Teheran versucht, Oman von seinem Plan abzubringen, Gebühren für die Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Der Konflikt hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen, was die Straße von Hormus zu einem zentralen Streitpunkt machte. Diese Meerenge ist für den globalen Öltransport von großer Bedeutung, da dort normalerweise etwa ein Fünftel des weltweit konsumierten Erdöls transportiert wird.
Zusätzlich zu den Drohungen gegen Oman äußerte Trump während derselben Kabinettssitzung auch Verwirrung über die geopolitische Lage, indem er den Iran mit Venezuela verwechselte. Er behauptete, Venezuela habe „keine Marine mehr, keine Luftwaffe mehr“, eine Formulierung, die er zuvor in Bezug auf den Iran verwendet hatte.
Die Situation in der Region bleibt angespannt, und die USA sowie Israel führen weiterhin militärische Operationen im Iran durch. Der Konflikt hat weitreichende Auswirkungen auf die Stabilität im Nahen Osten und die globalen Energiemärkte. Die Verhandlungen über eine mögliche Einigung im Iran-Konflikt laufen, jedoch äußerte Trump, dass es wichtig sei, keine übereilten Entscheidungen zu treffen und alle Aspekte sorgfältig zu prüfen.
Die Entwicklungen in der Region und die Reaktionen der betroffenen Länder werden weiterhin genau beobachtet, da die geopolitischen Spannungen zwischen den USA, dem Iran und deren Verbündeten anhalten.
Quellen: n-tv, bluewin, tag24, tagesanzeiger








