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Trumps neue Impfstrategie: Weniger Empfehlungen für Kinder trotz steigender Masernfälle

US-Präsident Trump reduziert die Impfempfehlungen für Kinder und räumt ein, sich auf unbelegte Behauptungen zu stützen. Trotz steigender Masernfälle sollen Kombi-Impfungen künftig weniger empfohlen werden.

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Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Am 11. August 2026 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Dekret, das die Impfempfehlungen für Kinder erheblich reduziert. Diese Entscheidung fällt zeitlich günstig, da die Zahl der Maserninfektionen in den USA alarmierend angestiegen ist. Der Präsident gab im Weißen Haus bekannt, dass künftig weniger Impfungen als zentral empfohlen werden, trotz der wachsenden Bedenken von Gesundheitsexperten.

Reduzierte Impfempfehlungen und deren Auswirkungen

Trump ordnete an, dass nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als grundlegende Empfehlungen für Kinder gelten sollen. Impfungen gegen Hepatitis B, Covid-19 und Grippe werden nicht mehr pauschal für alle Kinder empfohlen. Eltern haben jedoch weiterhin die Möglichkeit, sich für alle Impfungen zu entscheiden, was Trump bei der Unterzeichnung des Dekrets betonte. Die Kosten sollen nach Angaben der Regierung von den Versicherungen übernommen werden.

Aufteilung des MMR-Impfstoffs

Der Präsident forderte zudem, den MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln in drei separate Impfungen aufzuteilen und diese zu verschiedenen Zeitpunkten zu verabreichen. Trump äußerte, dass diese Kombination möglicherweise „ziemlich tödlich“ sei, räumte jedoch auf die Nachfrage eines Journalisten ein, dass es dafür keine Belege gebe. Er verwies lediglich auf Äußerungen von Personen, die solche Behauptungen aufstellten.

Steigende Infektionszahlen und wissenschaftliche Bedenken

Die Maserninfektionen erreichen mittlerweile den höchsten Stand seit Jahrzehnten. Im Jahr 2000 galt die Krankheit in den USA als besiegt, doch in den letzten anderthalb Jahren traten mehr Fälle auf als in den letzten 25 Jahren zusammen. Trump stellte die neuen Empfehlungen in einen Zusammenhang mit dem Anstieg der Autismus-Diagnosen. Er erklärte, dass er seine eigenen Kinder in der Vergangenheit zu mehreren getrennten Impfterminen gebracht habe und glaubt, dass dies einen erheblichen Einfluss auf Autismus haben könnte.

WHO kritisiert Trumps Behauptungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat jedoch wiederholt betont, dass es keinerlei Beweise dafür gibt, dass Impfungen Autismus verursachen. Auch in umfangreichen Studien wurde kein Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus festgestellt. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen im Widerspruch zu den Äußerungen von Trump und seinem Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der angab, mögliche Zusammenhänge zwischen Impfungen und Autismus weiter untersuchen zu wollen.

Rechtliche Herausforderungen und Impfpolitik in den USA

Die neue Regelung stellt den fortgesetzten Kurs der Trump-Regierung in der Impfpolitik dar. Bereits zu Beginn des Jahres versuchte Gesundheitsminister Kennedy, den nationalen Kinderimpfplan zu reduzieren. Ein Bundesgericht hatte diese Änderungen jedoch vorläufig gestoppt, nachdem Ärzteverbände Klage erhoben hatten. Die gerichtliche Entscheidung stellte fest, dass solche Regelungen auf wissenschaftlich fundierten Methoden basieren sollten, was die Regierung in der Vergangenheit missachtet hatte.

Schutzmaßnahmen in den Bundesstaaten

Trumps Anordnung ändert nichts an den derzeit geltenden Impfempfehlungen oder Anforderungen für Schulen, die in den USA von den Bundesstaaten festgelegt werden. Der Präsident forderte das Justizministerium auf, rechtliche Schritte gegen Bundesstaaten einzuleiten, die Impfpflichten für religiöse oder medizinische Ausnahmen als nicht rechtmäßig einstufen.

Vergleich mit Europa

Zusätzlich argumentierten Trump und Kennedy, dass hohe Impfquoten in Europa auch ohne umfassende Schul-Impfpflichten erzielt werden könnten. In vielen europäischen Ländern basieren Impfprogramme auf Freiwilligkeit, während andere Länder Pflichtimpfungen und Nachweispflichten für Impfungen in Kitas und Schulen etabliert haben. Die US-Regierung betont, dass sie weiterhin hohe Impfquoten anstrebt, dieses Ziel jedoch eher durch Informationskampagnen und freiwillige Entscheidungen der Eltern erreichen möchte.


Quellen: n-tv

Bildquelle: Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS