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U-Bahnhof in Berlin: 17-Jähriger will E-Zigarette aufheben

Ein 17-Jähriger stirbt in einem Berliner U-Bahnhof durch einen Stromschlag, als er versucht, seine E-Zigarette aus dem Gleisbett zu holen. Der tragische Vorfall ereignet sich während einer nächtlichen Feier mit Freunden.

U-Bahnhof in Berlin: 17-Jähriger will E-Zigarette aufheben

Tragischer Vorfall in Berliner U-Bahnhof: Jugendlicher stirbt durch Stromschlag

In Berlin hat ein 17-jähriger Jugendlicher in der Nacht auf Samstag durch einen Stromschlag in einem U-Bahnhof sein Leben verloren. Der Vorfall ereignete sich gegen 3.10 Uhr, wie ein Sprecher der Polizei bestätigte.

Berichten zufolge feierte der Teenager zusammen mit mehreren Personen im U-Bahnhof Deutsche Oper, als seine E-Zigarette, auch als Vape bekannt, ins Gleisbett unter einen abgestellten Zug fiel. In dem Versuch, das Gerät zurückzuholen, kletterte der Jugendliche ins Gleisbett.

Während dieses Versuchs berührte er eine 750-Volt-Stromschiene und erlitt einen tödlichen Stromschlag. Er verstarb noch am Unglücksort. Zum Vergleich: Haushaltsstrom hat eine Spannung von lediglich 230 Volt.

Feiernde Gruppe und Notfallmaßnahmen

Nach Informationen einer Nachrichtenagentur bestand die feiernde Gruppe aus etwa 20 Personen. Diese wurden nach dem Vorfall in einen Bus gebracht und von Notfallseelsorgern betreut. Eine Person musste aufgrund eines Schocks ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Der U-Bahnhof Deutsche Oper liegt zentral im Westen Berlins und wird von der U2-Linie bedient, die am Wochenende auch nachts durchgehend fährt. In einigen Fällen werden Züge jedoch für längere Zeit in den Bahnhöfen abgestellt.

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Bildquelle: Bildquelle: Victor Petrenko auf Unsplash

Ronny Winkler