Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Über 100.000 Anträge auf Elektroauto-Förderung: Wer profitiert?

Über 100.000 Anträge auf Förderung von Elektroautos zeigen das wachsende Interesse der Deutschen an Elektromobilität. Rund 75 Prozent der Antragsteller sind Normalverdiener mit einem Einkommen von bis zu 60.000 Euro.

Großteil sind Normalverdiener: Deutsche stellen mehr als 100.000 Anträge auf E-Auto-Förderung
Bildquelle: Stephan Schwebe auf Unsplash

Die Bundesregierung hat für die Förderung von Elektrofahrzeugen bis 2029 ein Gesamtbudget von drei Milliarden Euro eingeplant. Diese finanziellen Mittel sollen dazu dienen, etwa 800.000 Fahrzeuge zu unterstützen. Nach dem Start des Programms am 19. Mai sind innerhalb von nur zweieinhalb Monaten bereits über 103.500 Anträge eingegangen.

Am 5. August meldete das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, dass die Anzahl der Anträge seit Mitte Juni, als noch etwa 50.000 Anträge registriert waren, nahezu verdoppelt wurde. Von den eingereichten Anträgen beziehen sich mehr als 90 Prozent auf reine Elektrofahrzeuge, während die restlichen Anträge auf Hybridfahrzeuge oder Modelle mit Reichweitenverlängerern entfallen.

Rund 50 Prozent der Antragsteller geben ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 45.000 Euro an. Fast ein Viertel der Anträge stammt von Personen, die ein Jahreseinkommen zwischen 45.000 und 60.000 Euro haben. Dies bedeutet, dass drei von vier Anträgen von Haushalten mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 60.000 Euro kommen.

Die Förderung richtet sich an Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 80.000 Euro. Für Familien mit zwei oder mehr Kindern steigt die Einkommensgrenze auf bis zu 90.000 Euro. Der Zuschuss kann bis zu 6.000 Euro betragen, wobei die Bedingung besteht, dass das Fahrzeug seit dem 1. Januar des laufenden Jahres zugelassen wurde.

In den letzten Monaten haben die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen in Deutschland signifikant zugenommen. Laut dem europäischen Branchenverband Acea stiegen die Neuzulassungen im Juni um etwa 15,7 Prozent, hauptsächlich aufgrund der hohen Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen und Hybriden. Im ersten Halbjahr war nur in Frankreich mit einem Anstieg von 62,9 Prozent der Zuwachs an neu zugelassenen Elektrofahrzeugen höher als in Deutschland, wo ein Plus von 48 Prozent verzeichnet wurde.

Die vorliegenden Zahlen deuten darauf hin, dass die staatliche Förderung vor allem einkommensschwachen Haushalten zugutekommt. Dies könnte viele Menschen motivieren, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen und somit zur Verringerung von CO2-Emissionen beizutragen. Mit dieser Maßnahme verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Elektromobilität in Deutschland weiter zu fördern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

Mehr zum Thema

„`


Quellen: n-tv, Handelsblatt

Bildquelle: Bildquelle: Stephan Schwebe auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS