Union Berlins neue Trainerin Marie-Louise Eta zeigt sich begeistert von dem 16-jährigen Talent Linus Güther. Trotz seines Bundesliga-Debüts wird er vorerst in der U19 eingesetzt, bleibt jedoch eng in den Profi-Trainingsprozess integriert.
Union Berlin: Trainerin Eta hebt Güthers Potenzial hervor und setzt auf U19-Einsatz

Die neue Cheftrainerin von Union Berlin, Marie-Louise Eta, hat das 16-jährige Talent Linus Güther in ihrer ersten Pressekonferenz gelobt, jedoch entschieden, ihn vorerst in der U19 spielen zu lassen.
Beim Debüt von Eta an der Seitenlinie gegen den VfL Wolfsburg wird Güther nicht im Kader der Bundesliga-Mannschaft stehen. „Er ist ein großartiger Junge und ein Fußballer, der viel Potenzial mitbringt. In den kommenden Jahren werden wir viel Freude an ihm haben“, erklärte die 34-Jährige. Trotz seines bereits absolvierten Bundesliga-Einsatzes wird Güther am Wochenende in der U19 auflaufen.
Güther schreibt Bundesliga-Geschichte
Der gebürtige Spremberger hat beim letzten Spiel unter dem ehemaligen Trainer Steffen Baumgart in Heidenheim mit seiner späten Einwechslung einen historischen Moment erlebt. Mit 16 Jahren ist er nun der zweitjüngste Spieler in der Geschichte der Bundesliga, nur zwei Tage älter als der frühere Dortmunder Youssoufa Moukoko, der bei seinem Debüt 16 Jahre und einen Tag alt war.
Integration in den Profikader
„Er hat sich bereits ein gutes Standing erarbeitet und wird weiterhin die Schule besuchen. Wir planen, ihn weiterhin zweimal pro Woche in den Trainingsprozess der Profis zu integrieren“, sagte Eta, die Güther bereits in der U19 trainierte und am Mittwochabend einen beeindruckenden Auftritt des Talents beobachtete.
Im Berliner Pokal-Halbfinale der U19 gegen den Stadtrivalen Hertha BSC erzielte der Offensivspieler ein Tor und bereitete drei weitere Treffer vor. Eta schloss nicht aus, dass Güther in Zukunft weitere Einsätze bei den Profis erhalten könnte.
Bildquelle: ai-generated-gemini








