Der US-amerikanische Stand-up-Comedian und frühere Late-Night-Moderator John Mulrooney ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Über Jahrzehnte prägte er die Comedy-Szene mit pointiertem Humor und großer Beharrlichkeit – Kollegen und Fans nehmen Abschied von einem Künstler, der bis zuletzt auf der Bühne stand.
US-Comedian und Late-Night-Host John Mulrooney mit 67 Jahren gestorben

Die US-amerikanische Comedy-Szene trauert um John Mulrooney. Der Stand-up-Comedian und frühere Late-Night-Moderator ist im Alter von 67 Jahren in seinem Haus gestorben. Das bestätigten mehrere US-Medien übereinstimmend. Mulrooney galt als prägende Figur der amerikanischen Comedy-Landschaft, die über Jahrzehnte hinweg auf Bühnen, im Fernsehen und hinter den Kulissen präsent war.
Karriere zwischen Stand-up, Fernsehen und Late Night
John Mulrooney begann seine Laufbahn in den 1980er-Jahren als Stand-up-Comedian und machte sich schnell einen Namen durch seinen scharfzüngigen, oft selbstironischen Humor. Er trat in zahlreichen Comedy-Clubs auf und war regelmäßig in bekannten US-TV-Formaten zu sehen.
Größere Bekanntheit erlangte Mulrooney durch seine Arbeit als Moderator von Late-Night-Sendungen, in denen er klassische Stand-up-Elemente mit Talk-Formaten verband. Darüber hinaus war er Gast in populären Shows wie The Tonight Show und Late Night with Conan O’Brien, wo er sich als verlässlicher und pointierter Entertainer etablierte.
Ein Künstler, der nie aufhörte
Kollegen und Weggefährten beschreiben Mulrooney als jemanden, der „nie aufgehört hat, es zu versuchen“. Auch in späteren Jahren blieb er aktiv, schrieb neue Programme, stand auf kleineren Bühnen und arbeitete an neuen Projekten. Für viele jüngere Comedians galt er als Mentor, der seine Erfahrungen offen teilte und den Nachwuchs unterstützte.
US-Medien heben hervor, dass Mulrooney nie den Anspruch verlor, sich weiterzuentwickeln – selbst dann, wenn der große kommerzielle Erfolg zeitweise ausblieb. Seine Leidenschaft für Comedy habe ihn bis zuletzt angetrieben.
Todesumstände und Reaktionen
Zu den genauen Umständen seines Todes wurden bislang keine detaillierten Angaben gemacht. Familie und Umfeld baten um Zurückhaltung. In sozialen Netzwerken äußerten zahlreiche Kollegen, Comedians und Fans ihre Trauer. Viele würdigten Mulrooney als „echten Bühnenmenschen“, der Humor nicht als Selbstzweck, sondern als Handwerk verstand.
Mehrere US-Comedy-Clubs kündigten an, ihm zu Ehren Gedenkabende oder Schweigeminuten vor Auftritten abzuhalten.
Bedeutung für die US-Comedy-Szene
John Mulrooney gehörte zu jener Generation von Comedians, die den Übergang von klassischer Stand-up-Comedy zu modernen Fernseh- und Late-Night-Formaten mitgestalteten. Er war kein reiner Star der Schlagzeilen, sondern ein beständiger Arbeiter der Branche – jemand, der über Jahrzehnte hinweg Teil der Comedy-Infrastruktur war.
Sein Tod bedeutet für viele Kollegen den Verlust eines erfahrenen Erzählers, Autors und Bühnenpartners, der den Humor stets ernst nahm, ohne sich selbst zu wichtig zu nehmen.
Abschied von einem beharrlichen Entertainer
Mit John Mulrooney verliert die amerikanische Unterhaltungswelt einen Comedian, der für Ausdauer, Professionalität und Leidenschaft stand. Sein Lebensweg zeigt, dass Erfolg in der Comedy nicht nur an Ruhm gemessen wird, sondern auch an der Fähigkeit, über Jahrzehnte hinweg präsent zu bleiben und das Publikum immer wieder neu zu erreichen.








