Scott Bessent, ehemaliger Finanzminister unter Trump, gibt in einem Interview der Ukraine die Schuld an den steigenden Benzinpreisen. Seine Aussage sorgt für Empörung und Fassungslosigkeit in sozialen Medien, während Experten auf andere Hauptursachen hinweisen.
US-Finanzminister Bessent äußert umstrittene Meinung zu Benzinpreisen und Ukraine

In einem Interview hat Scott Bessent, der Finanzminister der Vereinigten Staaten, eine kontroverse Aussage getroffen, die für Aufregung sorgt. Er machte die Ukraine für die gestiegenen Benzinpreise verantwortlich und verwies auf deren Angriffe auf russische Energieanlagen, die seiner Meinung nach einen “Aufwärtsdruck” auf die globalen Preise ausüben.
Chronologischer Ablauf der Äußerungen
Die Bemerkungen von Bessent fielen in einem Interview mit Fox News, das am 2. September 2026 ausgestrahlt wurde. In einem Videoausschnitt, der auf dem X-Account des US-Journalisten Aaron Rupar geteilt wurde, erklärte Bessent: “Die Ukraine hat beschlossen, russische Energieanlagen und raffinierte Produkte in die Luft zu sprengen, was weltweit zu einem Aufwärtsdruck auf die Preise führt.” Diese Aussage hat in den sozialen Medien sowohl für Empörung als auch für Unglauben gesorgt.
Auslöser der Empörung
Die Reaktionen auf die Äußerungen des Finanzministers sind überwiegend negativ. Kritische Stimmen in den sozialen Netzwerken äußerten sich über die Verantwortungszuweisung an die Ukraine. Ein besonders markanter Kommentar stammt von dem Trump-kritischen Account “Republicans Against Trump”, der Bessents Bemerkungen als “absolut widerlich” bezeichnete. Die Nutzer bemängelten, dass die Regierung die Schuld an den hohen Preisen anderen zuschreibt, anstatt Verantwortung zu übernehmen.
Folgen der Äußerungen
Die Diskussion über die Ursachen der gestiegenen Benzinpreise ist durch Bessents Aussage neu entfacht worden. Kritiker weisen darauf hin, dass die Preissteigerungen nicht nur auf die Ukraine-Krise zurückzuführen sind. Vielmehr sind auch der Iran-Konflikt und die damit verbundenen Störungen im Persischen Golf bedeutende Faktoren für die aktuelle Situation auf dem Energiemarkt. Der Markt bleibt angespannt, und die weltweiten Energiepreise sind weiterhin hoch.
Aktuelle Preisentwicklung
Obwohl die Benzinpreise in den USA nach einem Anstieg seit einem Konflikt im Iran im März 2026 leicht gefallen sind, liegen sie dennoch über dem Niveau vor dem Ukraine-Krieg, der im Februar 2022 begann. Die Diskussion um die Ursachen dieser Preisanstiege wird wohl noch längere Zeit anhalten, während Bessents Aussagen weiterhin für polarisierten Diskurs sorgen.
Solche Äußerungen von Regierungsvertretern werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Zusammenhänge zwischen geopolitischen Konflikten und den Energiemärkten.
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Quellen: news
Bildquelle: United States Department of the Treasury via Wikimedia Commons (Public domain)
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