Die USA planen, die Überprüfung von Social-Media-Konten bei Visa-Anträgen auszuweiten. Betroffen könnten ausländische Journalisten und Studenten sein, während die Regierung Sicherheit als Hauptargument anführt.
USA führen strengere Kontrollen für Social-Media-Profile von Visa-Antragstellern ein

Strengere Kontrollen von Social-Media-Profilen bei Visa-Anträgen in den USA
Die Einreisebestimmungen für ausländische Personen, die in die USA einreisen möchten, werden aktuell verschärft. Ein zentrales Element dieser Maßnahmen ist die Offenlegung von Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Diese Vorschrift soll in naher Zukunft auf weitere Gruppen von Visa-Antragstellern ausgeweitet werden.
Berichten zufolge plant die US-Regierung, die Überprüfung der digitalen Präsenz von Antragstellern zu intensivieren. Insbesondere könnte die Analyse von Profilen auf Plattformen wie Instagram und anderen sozialen Medien auf zusätzliche Visa-Kategorien ausgeweitet werden. Dazu zählen auch ausländische Journalisten. Karoline Leavitt, die Sprecherin des Weißen Hauses, hat einen entsprechenden Artikel auf ihrem Account in sozialen Netzwerken geteilt, ohne jedoch die Informationen direkt zu bestätigen.
Details zu den neuen Regelungen
Internen Regierungsdokumenten zufolge müssen Visa-Antragsteller ihre Social-Media-Konten von einer privaten auf eine öffentliche Sichtbarkeit umstellen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Sicherheit der USA zu gewährleisten und zu verhindern, dass Antragsteller potenzielle Risiken darstellen.
Bereits jetzt sind Antragsteller für verschiedene Visa-Kategorien verpflichtet, ihre Online-Konten öffentlich zugänglich zu machen, darunter auch Studentenvisa. Die neuen Regelungen könnten jedoch auch ausländische Medienvertreter betreffen, was die Anforderungen zur Offenlegung ihrer Social-Media-Aktivitäten weiter verschärfen würde.
Folgen für ausländische Journalisten und Studierende
Die Trump-Administration hat kürzlich beschlossen, die Aufenthaltsdauer für ausländische Journalisten und Studierende in den USA zu begrenzen. Zukünftig sollen die Visa für Studierende auf maximal vier Jahre beschränkt werden, während ausländische Journalisten nur für maximal 240 Tage in den USA bleiben dürfen, wobei sie die Möglichkeit haben, eine Verlängerung zu beantragen.
Zusätzlich wird erwartet, dass auch deutsche Touristen von diesen verschärften Einreiseregeln betroffen sind. Diese Reisenden müssen ebenfalls ihre Nutzung von sozialen Netzwerken offenlegen, was die Anforderungen an ihre Einreise in die USA weiter erhöht.
Reaktionen auf die neuen Vorschriften
Die angedachten Maßnahmen zur Überprüfung von Social-Media-Profilen haben bereits Diskussionen ausgelöst. Kritiker befürchten, dass solche Regelungen diskriminierende Praktiken begünstigen könnten. Besonders ausländische Journalisten und Studierende sehen sich möglicherweise zusätzlichen Hürden gegenüber, die ihre Bewegungsfreiheit und ihre Möglichkeiten zur Berichterstattung einschränken könnten.
Die US-Regierung betont, dass die Überprüfung der digitalen Präsenz notwendig sei, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte, dass die Verfahren zur Vergabe von Visa kontinuierlich überprüft werden, um sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind.
Fazit
Die geplanten Änderungen in der Visa-Vergabe der USA, insbesondere die erweiterte Überprüfung von Social-Media-Profilen, könnten weitreichende Auswirkungen auf ausländische Reisende haben. Die Diskussion über die Balance zwischen Sicherheit und den Rechten von Reisenden wird voraussichtlich anhalten, während die neuen Regelungen in Kraft treten.
Quellen: n-tv, Der Spiegel
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








