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USA heben Sanktionen auf: Syrien von Liste der staatlichen Terrorunterstützer gestrichen

Die USA haben Syrien von der Liste der staatlichen Terrorunterstützer gestrichen, was internationalen Unternehmen den Zugang zum Markt erleichtert. Diese Entscheidung könnte den Wiederaufbau des Landes nach Jahren des Krieges fördern.

Ali Shaker/VOA via Wikimedia Commons (Public domain)

Die USA haben Syrien von ihrer Liste staatlicher Terrorunterstützer gestrichen, was internationalen Unternehmen den Zugang zum syrischen Markt erleichtert. Diese Entscheidung entspricht dem Versprechen von Präsident Donald Trump, wie das US-Finanzministerium mitteilte.

Die frühere Klassifizierung als staatlicher Terrorunterstützer hatte strenge Sanktionen zur Folge. Diese umfassten eine erhebliche Reduzierung der US-Auslandshilfe sowie ein Verbot von Rüstungsexporten und -verkäufen. Zudem wurden Exportkontrollen für Güter eingeführt, die sowohl für zivile als auch militärische Zwecke verwendet werden konnten. Derzeit stehen Kuba, Nordkorea und der Iran weiterhin auf der Liste des US-Außenministeriums.

Syrien war seit 1979 als staatlicher Terrorunterstützer gelistet. Bereits im Juli informierte das US-Außenministerium den Kongress über die geplante Streichung des Landes von der Liste und bezeichnete dies als “Möglichkeit zum Wiederaufbau”. Diese Ankündigung war jedoch an eine parlamentarische Prüfung gebunden. Die Aufhebung der Einstufung könnte es internationalen Unternehmen und Banken erleichtern, in Syrien aktiv zu werden.

Nach fast 14 Jahren Krieg strebt Syrien jetzt milliardenschwere Investitionen für den Wiederaufbau an. Vor der Streichung wuchs das Interesse ausländischer Firmen. Der syrische Finanzminister Mohammad Jisr Barnieh führte Gespräche mit Vertretern der Bank of America über eine potenzielle Zusammenarbeit. Auch der Kreditkartenanbieter Mastercard arbeitet mit der QNB Group und der syrischen Zentralbank zusammen, um die Infrastruktur für internationale Kartenzahlungen im Land voranzubringen.

Seit dem Sturz der Regierung unter Baschar al-Assad Ende 2024 zeigen die USA zunehmend Offenheit gegenüber Syrien und haben bereits umfassende Sanktionen gegen das Land aufgehoben. Trump empfing im November 2025 den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa im Weißen Haus.

Vor seiner Präsidentschaft führte al-Scharaa die islamistische Rebellengruppe HTS an, die aus der Al-Nusra-Front hervorgegangen ist – einem Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Das US-Außenministerium hat nun auch die Einstufung der Al-Nusra-Front sowie der HTS als globale Terrororganisation aufgehoben, was ebenfalls mit Sanktionen verbunden war.


Quellen: n-tv, Der Spiegel

Bildquelle: Ali Shaker/VOA via Wikimedia Commons (Public domain)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS