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Mann verkauft Sohn (2) und fährt mit dem Geld in den Urlaub

Vater verkauft Zweijährigen – damit er mit der neuen Freundin auf Reisen gehen kann

Foto: Canva : NF24 Redaktion

Die Polizei in der ostchinesischen Provinz Zhejiang hat einen Mann festgenommen, der beschuldigt wird, seinen zweijährigen Sohn verkauft und mit dem Geld eine Reise durch das Land unternommen zu haben, berichten lokale Medien

Chinesischer Mann verkauft Sohn und fährt mit dem Geld in den Urlaub.

Die Polizei in der Provinz Zhejiang beschuldigt den Vater, den Zweijährigen für 24.400 US-Dollar (ca. 20000€) an ein kinderloses Paar verkauft zu haben

Der Mann mit dem Nachnamen Xie habe sich ständig mit seiner jetzigen Frau gestritten und soll den Jungen, der den Spitznamen Jiajia trägt, verkauft haben, um die Kosten der Kinderbetreuung zu sparen, berichtete die Zhejiang Legal Daily am Mittwoch.

Xie erhielt das Sorgerecht für den Jungen, nachdem er sich von der Mutter des Kindes scheiden ließ, die ihre Tochter behielt.

Der Mann hatte das Sorgerecht für den Jungen nach seiner Scheidung erhalten.

Da Xie jedoch beruflich in einer anderen Stadt unterwegs war, ließ er den Jungen in der Obhut seines Bruders Lin und anderer Familienmitglieder in der Stadt Huzhou.

Der Bericht besagt, dass Xie seinen Sohn letzten Monat mitgenommen hatte und seiner Familie sagte, dass die Mutter des Jungen ihn sehen wollte.

Der Onkel des Kleinen wurde misstrauisch und alarmierte die Polizei

Tage später entdeckte Lin, dass der Junge nie an seinem Ziel angekommen war und kontaktierte die Polizei, als sein Bruder sich weigerte, auf wiederholte Nachrichten zu antworten.

Die Polizei sagte, sie habe herausgefunden, dass Xie den Jungen für 158.000 Yuan (24.400 US-Dollar) an ein kinderloses Ehepaar in Changshu, einer Stadt in der Provinz Jiangsu, verkauft und das Geld verwendet hatte, um mit seiner neuen Frau in verschiedene Teile des Landes zu reisen.

Vater soll zwei Töchter aus früherer Ehe „verschenkt“ haben

Von dem Geld machte er Protz-Fotos mit Bündeln von Geldscheinen und teilte sie in sozialen Medien. Als Motiv für seine ruchlose Tat soll er angegeben haben, dass er mit seiner neuen Freundin auf Reisen gehen wolle, heißt es weiter.

Chinesische Medien berichten, dass Xie in der Vergangenheit wegen angeblicher finanzieller Not zwei Töchter aus einer früheren Ehe „verschenkt“ haben soll.

Jetzt ermittelt die chinesische Polizei gegen ihn, ebenso wie gegen das Paar, das 20.000 Euro für den kleinen Jiajia zahlte. Der Junge befindet sich inzwischen wieder in der Obhut seines Onkels Lin.

Quelle: scmp.com

nf24