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Versorgungskrise in russischer Stadt: Moskau schickt mobile Toiletten

Die Lage in einer russischen Stadt spitzt sich weiter zu: Wegen massiver Infrastrukturprobleme greift die Zentralregierung zu ungewöhnlichen Maßnahmen – sogar mobile Toiletten wurden in das betroffene Gebiet geschickt.

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Foto: depositphotos

In einer Stadt in Russland verschlechtert sich die Versorgungslage zunehmend. Berichten zufolge kommt es seit Wochen zu gravierenden Problemen mit der kommunalen Infrastruktur. Betroffen sind unter anderem Wasser- und Abwassersysteme.

Infrastruktur in schlechtem Zustand

Bewohner klagen über Ausfälle bei der Wasserversorgung sowie über beschädigte Leitungen. In mehreren Wohnvierteln soll die Abwasserentsorgung nur eingeschränkt funktionieren. Die Situation verschärfte sich durch winterliche Temperaturen, die bestehende Schäden zusätzlich belasteten.

Lokale Behörden reagierten zunächst mit Reparaturmaßnahmen. Da diese offenbar nicht ausreichten, griff die Zentralregierung ein.

Mobile Toiletten als Notlösung

Nach offiziellen Angaben wurden mobile Toilettenanlagen in die Stadt gebracht, um die Versorgung der Bevölkerung zumindest provisorisch sicherzustellen. Die Maßnahme gilt als kurzfristige Übergangslösung, bis umfassendere Reparaturen durchgeführt werden können.

Parallel dazu sollen weitere technische Teams entsandt worden sein, um Leitungen zu prüfen und Schäden zu beheben.

Kritik an regionaler Verwaltung

Der Vorfall hat in sozialen Netzwerken für Kritik gesorgt. Anwohner werfen den Verantwortlichen vor, notwendige Modernisierungen jahrelang aufgeschoben zu haben. Offizielle Stellen betonen hingegen, man arbeite mit Hochdruck an einer Stabilisierung der Lage.

TS
Quellen: n-tv.de