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Volksmusik-Star gestorben

Der bei vielen Freunden der Volksmusik beliebte Musiker starb nach kurzer Krankheit.

Foto: Unsplash

Der bei vielen Feunden der Volksmusik beliebte Musiker starb nach kurzer Krankheit.

Der Zuger Trompeter Hans Kennel war einer der wichtigsten Schweizer Jazzmusiker. „Eines seiner wichtigsten musikalischen Erlebnisse hatte Hans Kennel in den 1960er-Jahren im Kopenhagener Jazzclub Vingarden. Der legendäre schwedische Pianist Jan Johansson fragte ihn einfach, ob er ein Schweizer Volkslied spielen könne“, schreibt der „SRF“.

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Die Kombination Jazz mit Volksmusik sollte Hans Kennel von da an das ganze Leben begleiten. „Der Schweizer Hans Kennel war einer der prägenden Trompeter des europäischen Jazz.

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Dabei profilierte er sich zunächst als Bebop- und Hardbop-Virtuose. Kennel war jedoch kein Purist, er suchte immer wieder neue Ausdrucksformen und Verbindungen zu anderen Musikrichtungen“, schreibt die“NZZ“.

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Hans Kennels Wanderung durch die Jazzgeschichte wäre aber auch ohne das Kapitel Volksmusik äußerst spannend gewesen. Clifford Brown und Lee Morgan waren seine frühen Helden, denen er mit großem Talent nacheiferte. Mit Bruno Spoerri, George Gruntz, Urs Blöchlinger oder Klaus Koenig spielte er in wegweisenden Bands wie Jazzrock Experience, Magog oder Jazz Community, weiß der „SRF“.

Legendäre Auftritte an großen Festivals von Montreux bis Zürich folgten. „Im Jahre 1982 gründet er zusammen mit dem Saxophonisten Jürg Solothurnmann die Alpine «Jazz Herd». Dann folgte der Aufstieg zum Erfolg. Auftritt an großen Festivals von Montreux bis Zürich führten zu seiner Anerkennung in der Jazzszene. Zudem steuerten Kollaborationen mit internationalen Grössen wie Carla Bley oder Steve Lacy zu seinem Erfolg mit“, schreibt „Zenral Plus“

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Am Freitag ist Hans Kennel im Alter von 82 Jahren in Zug nach kurzer Krankheit gestorben.

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Hans Kennel wurde am 20. April 1939 in Schweiz geboren. Er war ein Schweizer Jazzmusiker (Trompete, Flügelhorn, Alphorn).

Kennel lernte in einer Jugendmusikgruppe Trompete und studierte anschliessend an den Konservatorien in Freiburg im Üechtland und Zürich. Bereits in dieser Zeit trat er mit der Band von Bruno Spoerri, aber auch mit Oscar Pettiford auf. Anfang der 1960er galt er als der führende Hardbop-Trompeter der Schweiz und arbeitete europaweit; zwischen 1962 und 1969 trat er mit Kenny Clarke, Mal Waldron, Albert Mangelsdorff, Waldi Heidepriem, Abdullah Ibrahim, George Gruntz, Remo Rau, Irène Schweizer, Alex Bally und Pierre Favre auf. Dann gründete er mit Spoerri die „Jazz Rock Experience“.

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Nach einer Unterbrechung spielte er Mitte der 1970er Jahre mit Paul Haag, Klaus Koenig und Peter Schmidlin in der Fusionjazz-Gruppe „MAGOG“, mit der er auf internationalen Festivals auftrat. Ab 1977 leitete er die Gruppe „Jazz Community“; 1982 gründete er mit Jürg Solothurnmann die „Alpine Jazz Herd“. Anschliessend arbeitete er mit Urs Blöchlinger und Carla Bley, bevor er die Ethno-Jazz-Band „Habarigani“ gründete, mit der er zwischen 1987 und 1996 (auch in den USA) auftrat und mehrere Platten einspielte. Daneben spielte er seit 1990 in seinem Alphornquartett „Mytha“, das auch mit der Sängerin Betty Legler auftritt. Seit 1992 arbeitete er in verschiedenen Projekten mit Steve Lacy. Sein Septett „Alpine Experience“, das an das Konzept der „Alpine Jazz Herd“ anknüpfte, gastierte 1999 auf dem Jazz Festival Montreux. Kennel trat auch mit Glenn Ferris, Art Lande, John Tchicai, Mathias Rüegg, Hans Koch, John Wolf Brennan oder Wolfgang Muthspiel auf.

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Daneben schrieb Kennel auch Filmmusik (etwa für Dokumentarfilme von Erich Langjahr) und Chormusik. 1998 wurde er für seine „pionierhafte und engagierte Auseinandersetzung mit Elementen alpiner Musik in den Grenzbereichen von Volksmusik, Jazz und Klassik“ mit dem Innerschweizer Kulturpreis geehrt.

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Quellen: Zentral Plus, SRF, NZZ

nf24