Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Vollsperrung der Autobahnbrücke Bonn-Nord: Verkehrsstörungen auf der A565 zu erwarten

Die Autobahnbrücke Bonn-Nord ist ab sofort wegen schwerer Schäden komplett gesperrt, was erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr auf der A565 und den umliegenden Autobahnen haben wird. Ausweichrouten werden ausgeschildert, um Staus zu vermeiden.

Autobahnbrücke Bonn-Nord voll gesperrt: Verkehrschaos droht auf A565
depositphotos

Die Autobahnbrücke Bonn-Nord, die die A565 über den Rhein führt, ist ab sofort für den Verkehr gesperrt. Diese Entscheidung wurde aufgrund von erheblichen Schäden getroffen, die bei einer aktuellen Überprüfung festgestellt wurden. Die Autobahn GmbH Rheinland gab bekannt, dass die Brücke, auch als Friedrich-Ebert-Brücke bekannt, bis auf Weiteres nicht befahrbar ist. Die Sperrung trat am Mittwoch um 15 Uhr in Kraft und bleibt bestehen, bis geeignete Sicherungsmaßnahmen umgesetzt werden können.

Dirk Brandenburger, der technische Geschäftsführer der Autobahn GmbH, betonte die Wichtigkeit der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Er erklärte, dass die Entscheidung auf den Ergebnissen der gutachterlichen Prüfungen basiere. Die Behörde ist sich der erheblichen Auswirkungen der Sperrung auf den Verkehr in der Region bewusst und hat bereits alternative Routen mit den zuständigen Behörden abgestimmt, die entsprechend ausgeschildert werden sollen. Dies könnte zu einem Anstieg des Verkehrsaufkommens auf den umliegenden Autobahnen zwischen Köln und Bonn führen, insbesondere an Wochenenden.

Die Sperrung betrifft nicht nur die Brücke selbst, sondern auch angrenzende Abschnitte zwischen dem Autobahnkreuz Bonn-Nord und dem Autobahndreieck Bonn-Nordost. Aus Fahrtrichtung Koblenz ist der Abschnitt zwischen diesen beiden Anschlussstellen vollständig gesperrt, und Überfahrten von der A59 auf die A565 in Richtung Koblenz sind nicht möglich. Auch die Anschlussstellen Bonn-Beuel und Bonn-Auerberg sind betroffen.

Bereits in den vergangenen Monaten wurden Schäden an der Brücke festgestellt, die dazu führten, dass Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen nicht mehr über die Brücke fahren durften. Trotz der ergriffenen Maßnahmen, einschließlich der Nutzung spezieller Lkw-Waagen, konnte keine ausreichende Entlastung erreicht werden. Besonders betroffen ist die linke Vorlandbrücke, die strukturelle Schäden aufweist.

Die Autobahn GmbH plant, weitere Untersuchungen an der Brücke durchzuführen, um mögliche Lösungen zu finden, die eine Wiedereröffnung der Brücke ermöglichen. Eine endgültige Bewertung kann jedoch erst nach Abschluss dieser Untersuchungen erfolgen. Bis dahin bleibt die Brücke gesperrt. Diese Situation erinnert an die Rahmedetalbrücke auf der A45, die ebenfalls aufgrund schwerer Schäden gesperrt werden musste, was zu jahrelangen Umleitungen und erheblichen Belastungen für den Stadtverkehr führte.


Quellen: t-online

Bildquelle: depositphotos

Ronny Winkler