Dieser Fall sorgt für Schlagzeilen. Ralf H., ein verurteilter Mädchenmörder, ist spurlos verschwunden?
Verurteilter Mörder auf freiem Fuß?

Dieser Fall sorgt für Schlagzeilen. Ralf H., ein verurteilter Mädchenmörder, ist spurlos verschwunden?
Ralf H. aus Münster wurde vom Landgericht Dortmund wegen Mordes an einer Schülerin (16) zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt. Am 14. Oktober 1993 wurde die Schülerin nahe einer Bushaltestelle in Dortmund von ihm erwürgt. Laut Obduktion verlor Nicole nach fünf bis acht Minuten den Kampf um ihr Leben. Im Anschluss missbrauchte der Täter die 16-Jährige. Seine DNA-Spuren konnten erst 2018, nach 25 Jahren, zugeordnet werden.
Da der Verurteilte sofort Revision beantragte, durfte er nach dem Prozess nach Hause gehen. Nach Willen der Polizei sollte der Täter bis Abschluss des Revisionsverfahrens zumindest eine Fußfessel tragen.
Doch da die Ladung zu einer dafür notwendigen Anhörung vor dem Amtsgericht Münster am vergangenen Mittwoch nicht zugestellt werden konnte, sorgte der Fall öffentlich für Aufregung.
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„Denn der Verbleib des Mannes schien ungeklärt. Aus Sicht seines Rechtsanwalt handelt es sich dagegen um einen ungeheuerlichen Vorgang: „Das Polizeipräsidium hat in der vom Polizeipräsidenten persönlich unterschriebenen Antragsschrift eine alte Adresse meines Mandanten angegeben“, kritisiert Udo Vetter .“ (WN)
„Aus diesem Fehler zu schließen, dass mein Mandant auf der Flucht ist, ist schon ein starkes Stück.“ Ralf H. wird wird am kommenden Mittwoch den Anhörungstermin wahrnehmen.
Warum die Polizei zu einer neuen Gefährdungsbewertung gekommen ist, konnte Vetter nicht nachvollziehen. Sein Mandant habe eine Lebensgefährtin und sei lange nicht mehr wegen Straftaten in Erscheinung getreten.
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