Am Dienstag gab der Titelverteidiger Finnland bekannt, dass man gegen Russland nicht antreten werde.
Wachsender Widerstand gegen Russlands Teilnahme an der Eishockey-WM

Der Druck auf den Eishockey-Weltverband IIHF nimmt zu, nachdem Finnland und mehrere europäische Länder ihre Absicht erklärt haben, nicht gegen Russland anzutreten. Diese Ankündigungen führten dazu, dass die Entscheidung über die Teilnahme der russischen Mannschaft an der Weltmeisterschaft in Deutschland verschoben wurde.
Reaktionen und Entscheidungen
Am Dienstag gab der Titelverteidiger Finnland bekannt, dass man gegen Russland nicht antreten werde. Diese Entscheidung wurde von weiteren Ländern unterstützt, darunter Schweden, Norwegen, Dänemark, Lettland und Tschechien. Der IIHF hatte anscheinend nicht mit einem solchen Widerstand gerechnet. Auch der Premierminister von Kanada, Mark Carney, bestätigte, dass Russland nicht an der Junioren-Weltmeisterschaft in Edmonton und Red Deer teilnehmen kann, da die kanadische Regierung keine Visa ausstellen wird.
Offizielle Stellungnahme des IIHF
Am Mittwoch veröffentlichte der IIHF eine Erklärung auf seiner Webseite, in der er seine Ablehnung des Urteils des Internationalen Sportgerichtshofs bekräftigte. Die sofortige Wiederzulassung russischer Teams bringe laut Verbandsführung erhebliche praktische und sportliche Herausforderungen mit sich. Zu den genannten Problemen gehören Visa- und Einreisebestimmungen, Sicherheitsvorkehrungen sowie logistische Hürden, die durch den nahenden Termin der Wettbewerbe noch verschärft werden.
Politische Dimension und deutsche Haltung
Die Bundesregierung zeigt sich in Bezug auf die Visafragen zurückhaltend. Während Kanada klare Maßnahmen ergriffen hat, wird die Entscheidung des CAS von der deutschen Seite als „sehr kritisch“ bewertet. Ein Sprecher betonte, dass Visa für kurzfristige Aufenthalte nur unter strengen Bedingungen erteilt werden. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) plant, zeitnah mit der Politik zu sprechen, um die Situation zu klären.
Frank Lutz, der Vorstandsvorsitzende des DEB, hält eine Rückgabe der WM für möglich und befindet sich derzeit in Gesprächen mit politischen Vertretern in Berlin.
Quellen: n-tv
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