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Wer sind die deutschen Forscher hinter dem diesjährigen Medizin-Nobelpreis?

Medizin-Nobelpreis für bahnbrechende Beiträge zur Optogenetik Ausblick: Die diesjährige Verleihung des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin ehrt die herausragenden Leistungen der deutschen Wissenschaftler Peter Hegemann und Georg Nagel sowie des US-Forschers Karl Deisseroth.

Verkündung in Stockholm: Medizin-Nobelpreis geht an deutsche Forscher
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Medizin-Nobelpreis für bahnbrechende Beiträge zur Optogenetik

Ausblick: Die diesjährige Verleihung des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin ehrt die herausragenden Leistungen der deutschen Wissenschaftler Peter Hegemann und Georg Nagel sowie des US-Forschers Karl Deisseroth. Diese Auszeichnung, die vom Karolinska-Institut in Stockholm bekannt gegeben wurde, würdigt ihre maßgeblichen Beiträge zur Optogenetik.

Die Methode der Optogenetik integriert optische und genetische Techniken, um spezifische Neuronen zu aktivieren und somit deren Einfluss auf Erinnerungen, Emotionen und Verhaltensweisen zu untersuchen, erläutert das Nobelkomitee.

Details zu den Preisträgern

Peter Hegemann, 72 Jahre alt, ist ein Biophysiker und Professor an der Humboldt-Universität in Berlin. Sein frühzeitiges Engagement in der Erforschung lichtempfindlicher Proteine in Algen bildet die Grundlage für die Optogenetik. Der 73-jährige Georg Nagel, Biophysiker an der Universität Würzburg, setzte diese Forschung fort und war entscheidend an der Entschlüsselung des lichtempfindlichen Proteins Channelrhodopsin beteiligt. Karl Deisseroth, 54 Jahre, Professor an der Stanford University, übertrug diese Erkenntnisse auf Nervenzellen und entwickelte 2005 eine Technik zur gezielten Aktivierung von Nervenzellen mit Licht. Diese Entwicklung gilt als bedeutender Fortschritt in der Schaffung eines „Lichtschalters“ für Nervenzellen.

Die Relevanz der Optogenetik

Die Optogenetik hat sich als revolutionäres Werkzeug in der Neurowissenschaft etabliert. Sie ermöglicht eine präzise Steuerung der Zellaktivität, insbesondere von Neuronen, und bietet Forschern die Möglichkeit, die Funktionsweise von Nervenzellen in lebendem Gewebe oder Tieren detailliert zu analysieren. Diese Fortschritte haben das Verständnis neuronaler Prozesse erheblich erweitert und eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung neurologischer Störungen.

Feierlichkeiten zur Nobelpreisverleihung

Die diesjährigen Nobelpreise sind mit jeweils zwölf Millionen schwedischen Kronen dotiert, was rund einer Million Euro entspricht. Die feierliche Verleihung findet traditionell am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, statt. Zudem wird in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen der Nobelpreise gefeiert, die erstmals 1901 verliehen wurden. Der erste Literaturnobelpreis ging an den französischen Schriftsteller Sully Prudhomme, während der Friedensnobelpreis an Henry Dunant und Frédéric Passy verliehen wurde.

Aussichten auf weitere Nobelpreise

In den kommenden Tagen werden auch die Nobelpreise in den Kategorien Physik, Chemie, Literatur und Frieden bekannt gegeben. Der Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften wird am Montag in der darauffolgenden Woche verkündet.


Quellen: Bild, Der Spiegel

Bildquelle: night_lord rt auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS