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Trainer Horst Steffen vor dem Aus bei Werder Bremen

Nach dem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach gibt es keine klare Zukunftszusage mehr für den Coach. Die Kritik wächst und die Fans fordern Konsequenzen.

Sitzt Horst Steffen auch beim nächsten Spiel noch auf der Werder-Bank?
Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Nach dem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach steht Trainer Horst Steffen von Werder Bremen vor dem Aus. Im Gegensatz zu den Vorwochen äußerte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz kein Bekenntnis mehr zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem 56-Jährigen.

«Wir werden das jetzt sacken lassen in Ruhe. Dann setzen wir uns zusammen und analysieren das. Es ist wichtig, dass wir das erst mal für uns einordnen», sagte Fritz. «Wir haben zehn Spiele nicht gewonnen. Es ist klar, dass wir uns hinsetzen und das besprechen müssen.» 

Der Tabellen-14. der Fußball-Bundesliga sei nach dem 0:1 zwar nicht auseinandergebrochen. «Ich habe auch die Geschlossenheit gesehen bei der Mannschaft. Aber es ist nur ein Punkt. Damit machst du keine großen Sprünge», sagte Fritz.

Trainer Steffen: Bin weiter bereit

Horst Steffen will nicht kampflos aufgeben. «Ich fühle mich gut und bin bereit, diese Aufgabe weiter gut anzunehmen und dem Verein zu dienen. Das ist das, was ich sagen kann. Alles Weitere ist nicht in meinem Bereich», sagte der Coach. 

Er habe weiter ein Vertrauensverhältnis zu den Spielern und «wir können uns in die Augen schauen. Die Art und Weise, wie wir uns heute gewehrt haben, glaube ich, spricht für sich», ergänzte Steffen.

Zuvor hatten Anhänger des viermaligen deutschen Meisters eine Internet-Petition mit dem Ziel gestartet, Sport-Geschäftsführer Fritz zu stürzen. «Ich denke, es ist normal. Dass die Kritik größer wird, gehört dazu», hatte Fritz vor der Partie bei DAZN gesagt.

dpa