Die Phase mit sonnigem Wetter gehört der Vergangenheit an, da eine Kaltfront über Deutschland zieht und unangenehme Wetterbedingungen hervorruft. Die Auswirkungen umfassen starken Regen, Gewitter, kräftige Winde sowie einen deutlichen Temperatursturz.
Wetterwende in Deutschland: Regen und Schnee durch Fronteinfluss

Die Phase mit sonnigem Wetter gehört der Vergangenheit an, da eine Kaltfront über Deutschland zieht und unangenehme Wetterbedingungen hervorruft. Die Auswirkungen umfassen starken Regen, Gewitter, kräftige Winde sowie einen deutlichen Temperatursturz. In den höheren Lagen der Berge ist bereits Schnee gefallen.
Zu Beginn der Wetterveränderung wurde der Westen Deutschlands von Regen und vereinzelten Gewittern betroffen. In der Nacht zu Donnerstag breitete sich die Regenfront in Richtung Osten aus. Am heutigen Tag ist vor allem im östlichen und südöstlichen Teil des Landes mit starkem Regen zu rechnen. Auch in den Alpen sind über längere Zeit Niederschläge zu erwarten. Laut dem Klimatologen Dr. Karsten Brandt sinken die Temperaturen im Süden und Westen um etwa 10 Grad im Vergleich zu den Vortagen, wodurch Werte zwischen 14 und 18 Grad erreicht werden.
Niederschlagsmengen und Temperaturveränderungen
Am Freitag wird der meiste Regen im Westen Deutschlands erwartet. In Nordrhein-Westfalen können bis Freitagabend Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter fallen. Im Südwesten sind örtlich bis zu 20 Liter in kurzer Zeit möglich, insbesondere bei Gewittern könnte es zu heftigem Regen kommen. Im Osten bleibt die große Regenflut am Freitag jedoch aus. Die Temperaturen werden am Freitag weiter fallen und liegen überwiegend zwischen 12 und 18 Grad. Nachts sind Werte von 11 bis 3 Grad zu erwarten, wobei in tiefen Lagen Bodenfrost nicht ausgeschlossen ist.
Schneefälle in den Bergregionen
Die Schneefallgrenze in den Alpen wird in der Nacht zum Freitag teilweise unter 1500 Meter sinken, was in höheren Lagen Neuschnee zur Folge hat. Am Wochenende ist in den Alpen Schnee bis auf etwa 1000 Meter Höhe möglich. Auch auf dem Feldberg und dem Fichtelberg sind nasse Schneeflocken denkbar.
Folgen des Regens für den Rhein
Die Frage, ob der Regen dem Rhein zugutekommt, kann eindeutig verneint werden. Der Pegel in Kaub liegt gegenwärtig bei nur 3 Zentimetern, während der Normalwert bei rund 2 Metern liegt. Am 1. Oktober wurde ein Wert von minus 6 Zentimetern gemessen, was den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt. Nach einem extrem trockenen Sommer und September sind die Böden stark ausgetrocknet. Im Saarland fielen im gesamten September weniger als 5 Liter Regen, und in Teilen von Rheinland-Pfalz waren es sogar unter 10 Liter. Die Böden nehmen den Regen zunächst auf, sodass kaum Wasser in den Rhein gelangt. Für eine Verbesserung der Situation wären langanhaltende, kräftige Niederschläge notwendig.
Ausblick aufs Wochenende
Das bevorstehende Wochenende bringt einen Wetter-Mix, der sowohl Elemente des April als auch des Oktobers vereint, mit Schauern, Graupel, kurzen sonnigen Abschnitten und Schnee in den Bergen. Ab der Mitte der kommenden Woche könnte sich die Wetterlage etwas beruhigen, wobei mit einer westlichen Strömung tagsüber Temperaturen von 14 bis 17 Grad möglich wären. Eine Rückkehr des Spätsommers ist jedoch nicht zu erwarten, da der Herbst nun endgültig in Deutschland Einzug gehalten hat.
Quellen: Bild, t-online
Bildquelle: Bildquelle: Ruslan Zh auf Unsplash
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